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Holà Madrid!

Anna-Lena war begeistert von Madrid und den Einheimischen, von den Sehenswürdigkeiten und der spanischen Kultur.
Vor dem Palacio de Cristal, einem Glaspalast inmitten des Retiro-Parks.

Als ich im Jahr 2012 einige Wochen nach meinem Besuch auf der Stuzubi-Messe in Düsseldorf eine E-Mail bekam, dass ich dort  den Hauptpreis gewonnen hätte, hielt ich das Ganze erstmal für einen schlechten Scherz. Doch als ich dann begriff, dass wirklich ich eine zweiwöchige Sprachreise gewonnen hatte, habe ich mich natürlich riesig gefreut. Ich durfte mir sogar aussuchen, ob meine Reise nach London, Paris, Rom oder Madrid gehen sollte und entschied mich sofort für die spanische Hauptstadt. Ich war nämlich vorher noch nie dort gewesen und wollte diese einmalige Gelegenheit nutzen, um meine Kenntnisse nach drei Jahren Spanisch-Unterricht und einer schriftlichen Abiturprüfung in dem Fach mal auf die „Härteprobe“ zu stellen.

Auf in den warmen Süden!

Nachdem ich meine Abiturprüfungen gemeistert hatte, hieß es für mich Koffer packen und ab in den Flieger Richtung Madrid. Endlich konnte ich den ganzen Stress der letzten Monate hinter mir lassen und ich war unglaublich froh, einfach mal wieder rauszukommen. Und zwar nicht nur aus meinem Zimmer, in dem ich die vorherigen Monate so viel Zeit mit Lernen verbracht hatte, sondern auch aus dem verregneten und kalten Deutschland. Als ich aus dem Flieger in Madrid ausstieg, war ich umso glücklicher, denn dort waren es bereits super-sommerliche 40°C und Sonne pur.

Am Flughafen holte mich ein EF-Mitarbeiter ab und fuhr mich quer durch Madrid zu meiner Gastfamilie, wobei er mir bereits einiges über die Stadt erzählte. Ich war überrascht und erleichtert, dass wir uns bereits relativ gut auf Spanisch unterhalten konnten. In meiner Gastfamilie angekommen, wurde ich sehr herzlich aufgenommen und lernte meine netten Gastschwestern, eine Französin, eine Japanerin und eine Chinesin, kennen. Zum Abendessen gab es direkt das spanische Nationalgericht, eine total leckere Paella!

Mehr als nur Spanisch-Unterricht

Beim Kochkurs hatten wir auch gleich noch einen Geburtstag zu feiern: „Salud!“ (Prost!)
Organisierte Freizeitaktivitäten wie gemeinsames Kochen gehört auch zu einer Sprachreise.

Gemeinsam mit meinen Gastschwestern fuhr ich am nächsten Morgen mit der Metro zur Schule, wo ich auf viele andere internationale Schüler traf. Mit allen anderen Neuankömmlingen zusammen wurden wir mit den wichtigsten Dingen wie Schülerausweis, Stadtplan, Metrokarte und ganz vielen Informationen versorgt. Anschließend machten wir einen Einstufungstest und wurden dann unserem jeweiligen Sprachniveau entsprechend einer Klasse zugeteilt.

Außerdem durfte  jeder einen Schwerpunkt wählen, der ihm besonders wichtig war. Ich entschied mich für Kommunikation, da ich in der Schule in Spanisch schriftlich zwar ziemlich gut, aber persönlich mit meiner mündlichen Ausdrucksweise nie zufrieden war. Ich hatte nun wöchentlich 26 Unterrichts-stunden, in denen wir interessante Themen zum Beispiel mit nützlichen Grammatikübungen verknüpften. Der Unterricht war recht locker und die Lehrer waren alle sehr nett und lustig, sodass mir das Lernen viel Spaß gemacht hat.

Neben dem  morgendlichen Unterricht bot  die Schule auch nachmittags oft verschiedenste Aktivitäten an. Organisiert wurden beispielsweise Touren durch die Stadtviertel von Madrid, ein Flamenco-Tanzkurs oder teils sogar mehrtägige Ausflüge in andere spanische Städte, wie zum Beispiel nach Sevilla oder Barcelona. Mein persönliches Highlight war ein spanischer Kochkurs, bei dem wir lernten, wie man Tortilla, Paella und Tarta de Santiago zubereitet.

Madrid und seine Bewohner

 
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