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Meine Ankunft in China

Die Chinesisches Lampions: ein Wahr-
zeichen Chinas.
Chinesische Lampions

Hallo China!

Nach etwa 12 Stunden Flug und drei Stunden Autofahrt waren meine neun Mitfreiwilligen und ich endlich in unserer neuen Heimat, in „Gongcheng“, angekommen.
Natürlich wollte ich schon im Voraus wissen, was mich erwartet und hatte ein wenig im Internet recherchiert. Ich fand heraus, dass diese Stadt etwa 280.000 Einwohner hat, dass viele dieser Einwohner einer Minderheit angehören und dass die Landschaft dort wunderschön sein sollte.
Die Fakten waren mir bekannt, doch was würde mich wohl wirklich dort erwarten?

Meine ersten Kalligraphie Versuche verliefen schon sehr erfolgreich.
Erste Kalligraphie Versuche

Seit einer Woche lebe ich nun bereits in Gongcheng und meine Eindrücke sind genauso gemischt, wie vielfältig.

Die Landschaft ist ohne Frage wunderschön. Besonders die vielen kleinen Karstberge und der „Li-Fluss“, der sich am Rand der Stadt durchs Grüne schlängelt, haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Auch die zahlreichen Obststände auf der Straße und die auffallenden chinesischen Lampions, die hier sämtliche Häuser zieren, schaffen eine ganz besondere Atmosphäre.
Überall werden wir von Einheimischen interessiert angeschaut. Kinder in Schuluniform rufen uns stolz ein englisches „hello“ zu und immer wieder machen wildfremde Menschen Fotos von uns. Kein Wunder: einige der Menschen hier auf dem „Dorf“ (wenn es nach chinesischen Maßstäben geht!) hatten schlichtweg noch nie Kontakt zu Menschen der westlichen Kultur!

Der offensichtlich unübersichtliche Verkehr in Gongcheng.
Verkehr in Gongcheng in China

Der chinesische Straßenverkehr

Eine andere Umstellung, mit der wir besonders in den ersten Tagen ein wenig zu kämpfen hatten, ist der sagenumwobene chinesische Verkehr!

Keine drei Sekunden bis ein neues Hupen ertönt. Rollerfahrer benutzen den Gehweg wie selbstverständlich. Wenn man Autofahrern dann auch noch beim Linksabbiegen zuschaut, dann könnte man fast meinen, es gäbe überhaupt keine Verkehrsregeln!

Im Vorbereitunsseminar mit den Mitfreiwilligen beschäftigen wir uns mit viel Neuem.
Vorbereitunsseminar mit den Mitfreiwilligen.

Vorbereitungsseminar

Zeit, diese vielen Eindrücke wirklich zu verarbeiten, bleibt allerdings kaum, da momentan ein Vorbereitungsseminar für uns Freiwillige stattfindet.

Bis wir ab nächster Woche endlich an einer Schule unterrichten dürfen, müssen wir nämlich noch einiges lernen. Neben dem „Lehrer-sein“ beschäftigen wir uns dort auch mit chinesischen Gebräuchen wie der Kalligraphie und vor allem mit der chinesischen Sprache. Englisch sprechen hier nämlich selbst viele Englischlehrer nicht fließend und Kommunikation funktioniert bisher nur mit Händen und Füßen.

Bisher ist jeder Tag ein Abenteuer und es gibt immer etwas Neues zu entdecken.

Ich freue ich mich einfach riesig auf die nächsten zwölf Monate, bin gespannt auf all die neuen Erfahrungen und Abenteuer und kann es kaum erwarten, endlich selbst unterrichten zu dürfen!

Ich (2. v. rechts) beim chinesischen Essen mit den Mitfreiwilligen.
Chinesisches Essen mit den Mitfreiwilligen
 
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