Anmelden: Deine Vorteile
  • Persönliche Stellensuche
  • Magazin kostenlos bestellen
Jetzt anmelden
 

Um fünf Uhr morgens klingelte der Wecker

Schmusestunde mit einem Tukan.

Ein typischer Tag im Camp begann für Heidi oft ganz früh am Morgen: „Man sieht den Dschungel erwachen“, schwärmt 20-Jährige. Schon um fünf Uhr ging es auf den sogenannten „Canopy Walk“. Das ist ein 50 Kilometer langer Pfad aus Bäumen und Hängebrücken, der sich ausgezeichnet zum Beobachten von Vögeln eignet.

Die Freiwilligen dokumentieren in Listen, was ihnen an Flora und Fauna auffällt. So entstünden Artenlisten von Vögeln, Pflanzen und Säugetieren, erklärt Heidi. Einmal sei es während ihres Einsatzes sogar vorgekommen, dass eine neue Vogelart im Camp entdeckt worden sei, berichtet sie stolz.

 

Schildkröten gerettet und Kaimane beobachtet
Auch an eine andere Aktivität erinnert sich die Abiturientin besonders gerne zurück: Beim Schildkrötenprojekt retteten sie nämlich eine vom Aussterben bedrohte Art. Ihre Eier sind in Peru eine Delikatesse und erzielen auf den heimischen Märkten hohe Preise. Schildkröten legen ihre Eier am Strand ab.

Dort gruben die freiwilligen Helfer sie aus, brachten sie ins Camp und hüteten sie so lange, bis die kleinen Schildkröten schlüpften. „Die Schildkrötenbabys bekommen eine Markierung und werden zurück an den Strand getragen, wo man sie gefunden hat. Leider haben es nicht alle ins Meer geschafft“, erzählt Heidi. Oft aber habe sie bei ihren Dschungeltouren eine „ihrer“ Schildkröten an der Markierung erkannt und sich gefreut, dass sie überlebt hatte.

Einmal entdeckte das Freiwilligen-Team auf einer dieser Wanderungen sogar einen etwa dreieinhalb Meter langen Kaiman. Normalerweise werden die Echsen nur halb so groß. Das Tier sei ganz plötzlich aus dem Dunkeln ins Wasser gesprungen, erinnerst sich Heidi: „Wir sind unglaublich erschrocken, sogar Stuart, unser Führer hat noch nie einen so großen Kaiman gesehen.“

Jaguardame Preciosa liebt Hugo Boss
Am liebsten Veterinärmedizin!

Zurück

 
Suche