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Hohe Luftfeuchtigkeit und ein unglaublicher Lärm

Heidi im Urwald mit einem riesengroßen Blatt.

Die Zeit bis zu Heidis Abreise vergeht wie im Flug – ehe sie sich versieht, ist sie tatsächlich angekommen. Unter dem dichten Dach des Regenwaldes staut sich die Luft, die Feuchtigkeit ist extrem hoch. Das schwüle Klima habe ihr aber nicht besonders zu schaffen gemacht, erzählt sie. Man müsse einfach viel trinken. Zwar schwitze man die ganze Zeit, gewöhne sich aber daran: „Sonst müsste man ja dauernd duschen, und das geht nicht.“ Aber nicht nur das schwüle Klima im Dschungel ist gewöhnungsbedürftig, tagsüber herrscht auch eine immense Geräuschkulisse. Die Tiere des Waldes brüllen, zirpen und zwitschern so laut, dass man sein eigenes Wort nicht mehr versteht.

Hand in Hand mit Einheimischen
Das Camp Taricaya, das Heidi bewohnt, wurde übrigens vor acht Jahren von der peruanischen Regierung zum ökologischen Reservat erklärt. Es darf nun 40 Jahre lang genutzt werden, wobei nachgewiesen werden muss, dass sich das angegriffene Öko-System durch getroffene Maßnahmen wie Tier- und Naturschutz allmählich wieder regeneriert. Im Camp arbeiten Freiwillige aus aller Herren Länder und einheimische Helfer Hand in Hand. Außerdem gibt es eine Musterfarm, auf der ökologisch nachhaltiger Anbau betrieben wird. Das bedeutet, dass man nicht für jedes Stückchen Ackerfläche wieder einen neuen Bereich Regenwald rodet, sondern die bereits bestehenden Anbauflächen sinnvoll nutzt.

Der Papagei kreischt

„Das Camp war wie ein kleines Dorf“
Heidi bewohnte im Reservat mit einem weiteren Mädchen einen Bungalow. Die beiden lebten miteinander auf engstem Raum – Dusche, Toilette und Waschbecken waren nur durch einen Vorhang vom einzigen Zimmer des Hauses abgetrennt. Auch fließendes Wasser gab es nicht immer. „Wenn der zahme Papagei ‚Aqua, aqua!‘ durchs Camp kreischte, wusste allerdings jeder sofort, dass man jetzt duschen kann“, berichtet Heidi. Das Camp selbst sei aufgebaut gewesen wie ein kleines Dorf, mit einem Marktplatz und einem Essensraum, wo eine Köchin für das leibliche Wohl sorgte. Besonders die Tage, an denen es zum Frühstück frische Donuts oder Pfannkuchen gab, sind Heidi im Gedächtnis geblieben: „Die waren einfach super!“

Um fünf Uhr morgens klingelt der Wecker
Jaguardame Preciosa liebt Hugo Boss
Am liebsten Veterinärmedizin!

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