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Auslandspraktikum in England: Drei Azubis erzählen

Tamara, Désirée und Ricarda

Drei Wochen werden die Azubinen Tamara, Désirée und Ricarda im südenglischen Guildford verbringen. Wo sie am liebsten shoppen, welche englische Nachspeise sie am liebsten mögen und wie ihre Zeit am College dort war, erzählen sie uns in ihrem Blog. 

Um zum Anfang des Blogs zu kommen, musst du nach ganz unten scrollen.

Viel Spaß beim Lesen!

 

 


Madame Tussaud's: Désirée und Tamara mit der Wachsfigur von Daniel Radcliffe, der Darsteller von Harry Potter.

Dienstag, 15. November 2011

"Hello again!

wir sind wieder in good old Germany.  Am Freitag waren wir alle nochmal gemeinsam feiern. Schon toll, wie gut man sich in drei Wochen kennenlernt und dabei neue Freundschaften schließt!

Am Samstag waren wir noch in Madame Tussaud's, dort hat es uns echt gut gefallen. Unten seht ihr Tamara und Désirée mit Daniel Radcliffe, dem Darsteller von Harry Potter.

An diesem Tag blieben wir abends daheim, da wir am nächsten Morgen ziemlich früh losfuhren. Außerdem hatten wir ja noch unsere Koffer zu packen.

Wie bereits erwähnt, war das eine haarige Angelegenheit, weil wir soviel geshoppt haben. Deshalb entschieden wir uns, Ballast abzuwerfen: halbleere Shampoos, Duschgel, Deo konnte getrost in England bleiben, die neu gekauften Klamotten aber nicht! Wir gingen also sehr systematisch vor. Naja, nicht wirklich: Wir stopften alles so eng wie möglich in unseren Koffern zusammen und hofften, dass alles reinpasst. Und wirklich, unsere drei Koffer waren am Ende geschlossen. Die Waage in unserer Gastfamilie war leider sehr ungenau, deshalb mussten wir einfach hoffen, dass wir nicht mehr wie 20 Kilogramm hatten. Bei Übergewicht muss man nämlich sehr viel Aufpreis am Flughafen zahlen.

Am nächsten Morgen fuhren unsere Gasteltern uns zum Bus und verabschiedeten sich. Wir hatten sie wirklich sehr liebgewonnen in der Zeit. Am Flughafen stieg dann die Spannung. Hatten wir wirklich unter 20 Kilogramm Gepäck? Dann die Erleichterung: unser Koffergepäck lag noch innerhalb der Toleranzgrenze. Also konnten wir uns relaxt auf den Heimflug machen.

Beim Heimflug über den Wolken.

Entspannt war dieser aber nur bis zur Landung. In letzter Minute startete unser Flugzeug nochmal durch und stieg wieder nach oben: das Wetter war zu schlecht, der Pilot hatte nichts gesehen ... Letztendlich mussten wir dann auf einem anderen Flughafen landen, der aber zum Glück auch ganz in der Nähe lag.

Ja und jetzt sind wir alle wieder zu Hause ... Wir müssen echt sagen, es war eine tolle Zeit, die wir auf keinen Fall missen möchten: Verbesserung unserer Englischkenntnisse, eine fremde Kultur und neue Leute kennenlernen. Und natürlich auch selbstständiger zu werden, einfach mal was anderes zu machen.

Wir können einen solchen Auslandsaufenthalt nur weiterempfehlen.
Und nun zuletzt auch ein großes thank you an alle, die unseren Blog regelmäßig gelesen haben. Wir hoffen, es hat euch gefallen und wir konnten unsere Eindrücke aus England gut rüberbringen.

Vielleicht überlegt sich ja jetzt auch der eine oder andere Azubi, eine Auslandszeit mit dem Leonardo-Projekt zu machen. Mehr Infos findet ihr unter Azubis ins Ausland: das Leonardo da Vinci-Projekt.

Viele Grüße
Tamara, Désirée und Ricarda!"


Letzter Pubabend in England - so sad!

Donnerstag, 10. November 2011

"Hi, how are you?

So langsam müssen wir uns hier von allem verabschieden.. Am Dienstag waren wir zum letzten Mal im Primark, um noch ein paar Mitbringsel zu kaufen (und, äh ja, auch noch eine Hose und einen Pulli …) Wir werden den Laden wirklich vermissen.

Gestern waren wir noch in einem Pub, der genauso aussah, wie wir Deutsche ihn uns vorstellen. Typisch englisch eben! Alles sah total alt und dunkel aus, die Wände mit Holz verkleidet, und eine große Theke in der Mitte. War wirklich richtig gemütlich. Aber am besten haben uns die Dartscheibe, der Billardtisch und die Musikbox gefallen! Für zwei Pfund konnte man sich acht Lieder wünschen.

Tja, wir mussten unser englisches Kleingeld sowieso noch loswerden. Aber so langsam bekommen wir ein ganz anderes Problem. Nämlich ein Platzproblem. Wir dürfen nur 20 Kilo Gepäck auf dem Flug mitnehmen …  und wir haben ja doch das eine oder andere Mal ein bisschen eingekauft. Es wird bestimmt noch eine spannende Aufgabe, unsere Koffer zu packen.

Ja …  so langsam verabschieden wir uns auch von euch hier. Aber wie gesagt so langsam. Wir werden nächste Woche dann noch aus Deutschland schreiben, wie wir unser Kofferproblem gelöst haben. Und geplant ist auch noch ein Besuch des Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds Museum am Samstag, bin schon sehr gespannt.

Cheers, see you back in Germany!"


Der Spinnaker Tower ist ein 170 Meter hoher Aussichtsturm in Portsmouth.

Dienstag, 8. November 2011

"Good morning,

nun ist unsere letzte Woche hier in England angebrochen. So langsam vermissen wir alle irgendetwas, sei es unser eigenes Zimmer mit großem gemütlichen Bett oder natürlich auch unsere Freunde, die Familie ...
Auch unser deutsches/schwäbisches Essen vermissen wir alle. Beinahe jeder hat bereits zu Hause mitgeteilt, was er sich denn am Tag unserer Heimreise zum Essen wünscht …

Die Essgewohnheiten in England sind für unsere Verhältnisse auch wirklich ungewohnt. Zu fast jedem Essen gibt es Pommes, in der Schulkantine steht beispielsweise immer Pizza mit Pommes auf dem Speiseplan! Dafür werden wir aber in unserer Gastfamilie so richtig verwöhnt. An die leckeren Nachspeisen, wie z.B. Bratapfel mit Vanilleeis und Karamellsoße, könnten wir uns echt gewöhnen.

Am Sonntag waren wir in Portsmouth, einer Hafenstadt im Süden Englands. Wir genossen die Aussicht vom Spinnaker Tower aus und bestaunten alle möglichen Unterwassertiere in einem großen Aquarium.

Außerdem zeigen wir euch auch noch ein Bild von unserem College. Die dunklen Backsteingebäude sind typisch für England (siehe unteren Bilder vom Wochenende). Auch das Haus, in dem wir gerade wohnen, sieht so aus ...  eben ein bisschen so, wie man es aus den Harry Potter- Filmen kennt.

Big greetings

Tamara, Désirée und Ricarda"

Noch ein paar Bilder vom Wochenende ...



Von links nach rechts: Tamara und Ricarda vorm Aquarium und die drei Mädels am Hafen von Portsmouth


Typisches Londonwetter!

Freitag, 4. November 2011

"It's raining cats and dogs here in England …

Ja, heute herrscht hier wirklich so typisches englisches Wetter, wie wir uns das immer vorstellen. Als wir heute Morgen aus dem Haus gingen, war es zwar trüb und feucht, aber es regnete nicht. Das änderte sich leider nach wenigen Minuten. Natürlich hatte keiner einen Regenschirm dabei!

Nach zehn Minuten sind wir endlich total durchnässt an unserer Bushaltestelle angekommen. Komischerweise hatten gerade heute alle Busse Verspätung, sodass wir weitere 20 Minuten draußen stehen mussten und im Regen warteten - super!

In dem Moment hätten wir wirklich viel dafür gegeben, in unsere trockenen Autos zu steigen, wie wir es eben in Deutschland gewohnt sind. Bisher fanden wir Busfahren wirklich nicht so schlimm, was sich heute allerdings geändert hat.

Wir haben bisher auch noch nicht rausgefunden, warum denn heute so viel Verkehr auf den Straßen herrschte. Dies war nämlich der Grund für die Verspätungen.

Auf jeden Fall haben wir unseren Arbeitstag barfuß verbracht, da Schuhe und Socken total durchnässt waren. Dafür haben wir dann den englischen Tee so richtig zu schätzen gelernt, der wenigstens von innen ein wenig wärmte …

Macht’s gut and stay dry!"


Beim Shakespeare's Globe Theatre handelt es sich um ein Freilufttheater.

Mittwoch, 2. November 2011

"Happy Halloween =)

Die letzten paar Tage war hier richtig was los, es gab alle möglichen Kostüme zu sehen. Sogar die Verkäufer im Supermarkt waren verkleidet. Halloween erinnert an unseren Karneval. Die englischen Mädels nahmen Halloween als Anlass, recht spärlich bekleidet und mit mindestens zwölf Zentimeter hohen High Heels herum zu stöckeln. Einfach unglaublich!

Unser Ausflug am Sonntag führte uns zuerst nach London, wo wir das Shakespeare's Globe Theatre anschauten, das ihr auch auf dem Bild rechts sehen könnt. Die Rekonstruktion des ehemals berühmtesten Theaters Englands wurde 1997 eröffnet. Leider finden nur im Sommer Aufführungen statt, da oben offen ist – aber auch die Führung war sehr interessant.

Hier bekommt ihr einen Eindruck davon, wie es an einem Sonntagnachmittag auf einer Londoner U-Bahn-Rolltreppe aussieht.

Anschließend fuhren wir mit dem Zug weiter, um mit Audioguides Hampton Court Palace, die ehemalige Residenz von Heinrich VIII., zu besichtigen. Angeblich soll es in dem Schloss spuken, uns ist aber gottseidank  keine von Heinrichs hingerichteten Frauen begegnet. Montags war wieder College. In Kleingruppen bereiteten wir kurze Präsentationen vor. Die Tipps von unserem (natürlich englischsprachigen) Lehrer waren dabei wirklich hilfreich.

Die Ausbildung in England findet nicht, wie bei uns, abwechselnd in Betrieb und Berufsschule statt, sondern nur im College. So gibt es dort z.B. einen Friseursalon, in dem die jungen Friseure ihr Handwerk erlernen. Für zwei Pfund könnte man sich auch frisieren lassen, was sich von uns aber bisher keiner getraut hat.

Bis zum nächsten Mal!"


Samstag, 29. Oktober 2011

"Soo hallo,

wir sinds wieder. Wisst ihr, was echt auffallend hier ist? Die Engländer sind sehr höflich.

Wenn man einen ganz normalen Klamottenladen beispielsweise betritt, wird man gleich mit "Hello, how are you?" begrüßt. Und die Freundlichkeit hier wirkt auch nicht aufgesetzt, sondern echt. Auch wenn man sich nur ein bisschen umschaut und dann geht, ohne was zu kaufen, wird man gleich freundlich wieder verabschiedet.

Was ebenfalls auffällt, wenn wir gerade beim Thema Höflichkeit sind, ist, dass die Busfahrer sich bei jedem Fahrgast bedanken, der aussteigt. Andererseits bedanken sich aber auch die Fahrgäste beim Busfahrer. Ich glaub man merkt uns schon daran an, dass wir Deutsche sind, wenn wir mit einem "bye bye" aus dem Bus aussteigen.

Apropos Bus ... Auch nach einer Woche können wir nicht behaupten, den Busplan hier nur annähernd zu verstehen. Immer wenn wir glauben zu wissen, welche Busse wir mit unserem Wochenticket nehmen dürfen,  heißt es wieder: "no sorry, you can't take this bus with your ticket."

Ganz zu schweigen von den Problemen, bis wir überhaupt ein Wochenticket hatten =)

Dennoch sind wir bisher noch immer irgendwie am Ziel angekommen, denn auch hier in England gibt es Taxis!

That's it - macht’s gut, bis dann!"


 

Freitag, 28. Oktober 2011

"Hey guys,

heute schicken wir wieder liebe Grüße aus England. Die erste Woche ist jetzt fast vorbei. Und wir können euch sagen: die Zeit vergeht hier wie im Fluge!

Montag ist College-Tag bei uns, d.h. wir alle haben den ganzen Tag Englisch-Unterricht. Wobei den ganzen Tag fast übertrieben ist. Schule beginnt hier um halb 10 (das ist ein Vorteil für die, die gerne am Sonntagabend im Pub sitzen) und endet bereits um halb 4. An diese Zeiten könnten wir uns echt gewöhnen. Leider ist im College ansonsten noch nicht so viel los, da diese Woche eigentlich Ferien sind.

Unsere ersten drei Arbeitstage haben wir jetzt auch erfolgreich hinter uns gebracht. Ricarda arbeitet im College in der Verwaltung, Desiree in einer Personalvermittlungsfirma und Tamara in einer Marketing-Firma. Abgesehen von "minimalen" Sprachproblemen gefällt es uns dort ...

Auch Arbeit beginnt oftmals erst um 9 Uhr bzw. 9.30 Uhr, geht aber abends dementsprechend auch länger. Jetzt freuen wir uns aufs Wochenende: Barbesuche, ein weiterer London-Shopping-Trip und unser Ausflug am Sonntag stehen bevor.

In England herrscht Linksverkehr! Unglaublich, aber wir sind alle fast schon überfahren worden, weil wir eben automatisch erst nach rechts schauen, wenn wir die Straße überqueren wollen …

Wir werden in unseren nächsten Berichten schon noch schreiben, was uns im College, auf der Arbeit im Vergleich zu Deutschland alles auffällt. Aber bisher ist alles so neu, ich denke wir müssen erst alles besser kennen lernen.

See you =)

P.s.: Auf den Bildern seht ihr uns im London Eye mit einer fantastischen Aussicht über London. Und das erste, was wir überhaupt hier geknipst haben: zwei englische Telefonzellen!"


 

Von links nach rechts: Tamara, Ricarda und Désirée

Montag, 24. Oktober 2011

Tamara, Ricarda und Désirée kommen erschöpft in Guildford an. Welche Eindrücke sie in den ersten Tagen gewonnen haben und was sie erlebt haben, das erzählen sie uns hier:

"Am Freitag kamen wir nach einer langen Anreise endlich in Guildford an und wurden herzlich von unseren Gastfamilien begrüßt. Und jaaaa, wir werden alle drei in derselben Familie wohnen!

An diesem Abend waren wir alle viel zu müde, um noch irgendetwas zu unternehmen. Am Samstag ließen wir es dafür richtig krachen: zuerst Shopping in Guildford - we love Primark! Das ist ein cooler englischer Klamottenladen, ein bisschen wie Topshop, nur günstiger. Abends kosteten wir das Nachtleben dann so richtig aus =)

Trotzdem klingelte am Sonntagmorgen der Wecker, denn an diesem Tag stand Sightseeing in London auf dem Programm. Zusammen mit unseren Mitschülern haben wir unter anderem eine Rundfahrt auf der Themse gemacht und den Buckingham Palace besichtigt.

Abschließend haben wir uns noch einen ganz besonderen Überblick über London verschafft - nämlich vom London Eye aus. Das höchste Riesenrad (135 Meter) Europas wird auch Millennium Wheel genannt. Es steht ganz zentral am Südufer der Themse. Nach diesem erlebnisreichen Tag sind wir schon sehr gespannt, was sonst noch alles auf uns zukommen wird."


 

Montag, 17. Oktober 2011

Die drei Azubis sind sehr gespannt auf ihren Auslandsaufenthalt: Am 21. Oktober geht's los nach England! Hier erzählen sie euch, von wem das Auslandspraktikum finanziert wird, ob sie schon nervös sind und wohin die Reise genau gehen wird. In den nächsten drei Wochen werden sie für stuzubi.de bloggen und berichten, was sie so alles erleben.

"Hallo, wir sind Tamara Marquard (20), Ricarda Strobel (22) und Désirée Heinke (21). Zurzeit befinden wir uns alle in einer AusbildungPlus zur Bürokauffrau. AusbildungPlus bedeutet, dass eine Berufsausbildung mit weiteren Zusatzqualifikationen kombiniert wird. Wir haben uns als weitere Gebiete internationales Wirtschaftsmanagement und Fremdsprachen ausgesucht.

Die AusbildungPlus kann man ebenfalls als Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Industriekaufmann/-frau, Fachkraft für Lagerlogistik, Speditionskaufmann/-frau und in vielen weiteren Berufen machen. Auf www.ausbildungplus.de findet ihr alles über die AusbildungPlus!

Am Freitag, den 21.10.2011, fliegen wir zusammen mit 43 anderen Mitschülern nach Guildford, England, um dort ein dreiwöchiges Pflichtpraktikum im Rahmen unserer Ausbildung zu absolvieren. Finanziell unterstützt wird das Praktikum durch das Leonardo da Vinci -Programm der EU, welches Auslandspraktika im Bereich der Aus- und Weiterbildung fördert.

Natürlich sind wir alle schon sehr gespannt, denn sowohl die Praktikumsplätze als auch die Gastfamilien werden uns vom Guildford College vermittelt. Wir wissen noch nicht, in welchen Betrieben wir arbeiten werden. Auch unsere Gastfamilien sind uns noch unbekannt.

In den folgenden drei Wochen werden wir über unsere Erfahrungen in England berichten."


 
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