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"Start packing your bags!”

Au Pair sein bedeutet nicht nur, mit den Kindern ein bisschen am Strand zu spielen.

Ich habe mich mit der Familie gleich sehr gut verstanden und lange mit ihnen telefoniert. Zwei Tage später rief mich der Familienvater dann an und teilte mir mit: „We will call AIFS on Monday, but we're pretty sure that you can start packing your bags!“ Ich war überglücklich. Heute, nach neun Monaten, kann ich mich noch sehr gut an diesen Satz erinnern, der bisher mein Leben wohl am meisten verändert hat.

Jetzt ging es also ans Koffer kaufen, Visum beantragen und Gastgeschenke besorgen. Die Vorbereitungszeit ist wirklich ziemlich langwierig und kostenintensiv – aber jetzt, wo ich hier bin, kann ich euch allen versichern, it's worth it!

Am Anfang war das Heimweh ...
Mein Leben hier begann gerade in der Anfangszeit ziemlich anstrengend. Ich habe drei Kinder zu betreuen: Jack (5 Jahre), Sophia (4 Jahre) und Charlie (8 Monate). Es hat schon gedauert, bis sich vor allem die älteren Kinder an mich gewöhnt haben. Also, wenn ihr in eurer Familie anfangs Probleme mit den Kindern habt, macht euch keine Sorgen! Es wird alles gut …

Das wusste ich ja damals leider noch nicht – und hatte so wirklich ziemlich lange Heimweh. Ich habe die erste Zeit gedacht, ich mache hier einen großen Fehler, aber nach einigen Wochen wurde es dann viel besser, und jetzt liebe ich die drei Kinder richtiggehend! Als mich meine Gastfamilie gefragt hat, ob ich noch länger bleiben möchte, als die vereinbarten sechs Monate, habe ich nur zu gerne ja gesagt.

Zu meinen Aufgaben hier gehört vor allem die morgendliche und abendliche Routine. Das heißt, die Kinder morgens anziehen, beim Zähne putzen helfen, Frühstück machen, Lunchboxen für den Kindergarten bzw. die Schule vorbereiten. Abends die Kinder baden, beim Dinner aufpassen, dass auch ja jeder sein Gemüse isst und danach noch Gute-Nacht-Geschichten vorlesen.

Reiseroute: Australiens Outback, Neuseeland und Dubai
Zwischendurch habe ich oft und viel frei, was natürlich toll ist, da ich so immer mal wieder zum Strand fahren kann oder Freundinnen besuchen. In einigen Wochen fange ich zu reisen an: Ostküste, Outback und Neuseeland heißen meine Ziele – auf meinem Rückflug verbringe ich sogar noch einige Tage in Dubai.

Natürlich freue ich mich schon richtig darauf, das Land zu besichtigen, aber die Tatsache, meine Kids hier bald verlassen zu müssen, macht mich auch ein bisschen traurig. Ich bin momentan in einem Zwiespalt: Vorfreude auf Zuhause und Angst, hier bald wieder weg zu müssen. Die Tatsache, dass ich vieles vermissen werde, was ich in Australien kennengelernt habe, zeigt, dass sich mein Auslandsjahr wirklich bezahlt gemacht hat!

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