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Sonnige Aussichten für Azubis

Der Berufsbildungsbericht 2012 des Bildungskabinetts zeigt, dass die Ausbildungslage sich stetig verbessert: 2011 wurden 10.180 mehr Ausbildungsverträge als im Jahr zuvor abgeschlossen. Die duale Berufsausbildung gibt es übrigens in dieser Form (Ausbildung in Betrieb und Berufsschule) nur in Deutschland. Am besten, du kümmerst dich jetzt schon um einen Ausbildungsplatz für dieses Jahr, damit es auch ganz sicher klappt! Ausbildungsplätze für deine Region findest du unter www.stuzubi.de/stellensuche (09.05.2012)

7. Mai: Tag des Ausbildungsplatzes

Der Tag des Ausbildungsplatzes wurde von der Bundesregierung und der Bundesagentur der Arbeit ins Leben gerufen. Er soll Jugendliche daran erinnern, sich nicht erst in letzter Minute, sondern rechtzeitig um eine Lehrstelle zu bemühen und am besten einen Plan B im Hinterkopf zu haben: Was interessieren dich für Berufe neben deinem Traumjob? Vielleicht findest du auch in der Nachbarstadt interessante Angebote und offene Lehrstellen? Außerdem ist der Tag der Ausbildung auch ein Appell an die Unternehmen, Ausbildungsplätze zu schaffen und fair gegenüber den Bewerbern zu sein. Angebote zu Ausbildungsplätzen aus deiner Region findest du unter www.stuzubi.de/stellensuche (07.05.2012)

Großer Erfolg für Girls'Day und Boys'Day

Rund 150.000 Schülerinnen und Schüler haben gestern, am 26. April, am Girls'Day und Boys'Day teilgenommen. Der Mädchen-Zukunftstag findet schon seit 12 Jahren in insgesamt 12 Staaten statt – dieses Mal informierten sich auch Mädchen aus Ungarn und Kirgisistan über technische, naturwissenschaftliche und IT-Berufe. Am zweiten Boys’Day in der Geschichte nahmen 33.500 Schüler teil und schnupperten in typische Frauenberufe in Pflege, Gesundheit und Erziehung hinein. Der nächste Girls'Day und der nächste Boys'Day finden am 25. April 2013 statt. (27.04.2012)

Azubi-Gehälter: Wer bekommt am meisten?

Ganz klare Spitzenverdiener unter den Azubis sind die Bauhandwerker in Westdeutschland mit einer Ausbildungsvergütung von 1.379 Euro im vierten Lehrjahr. Das geht aus einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) hervor. Besonders gut schneiden Azubis ab, die harte körperliche Arbeit leisten müssen: westdeutsche Beton-, Rohrleitungs- oder Straßenbauer, Stuckateure, Zimmerer oder Maurer kommen allesamt auf 1.227 Euro. Auch Binnenschiffer dürfen sich über 1.114 Euro monatlich auf ihrem Konto freuen. Niedriglöhner sind angehende Friseure in Ostdeutschland (214 Euro im ersten Jahr), Floristen und Schuhmacher (je 312 Euro), Fleischer (357 Euro) oder Tankwarte (375 Euro). (25.04.2012)

Girls'Day und Boys'Day am 26. April

Mehr Frauen in MINT-Berufe!

Am 26. April könnt ihr am Girls'Day und Boys'Day teilnehmen und dabei Berufe erkunden, die vielleicht auf den ersten Blick nicht für Mädchen oder Jungs in Frage kommen. Die Herren der Schöpfung können einen Tag lang in soziale, pflegerische und erzieherische Branchen hineinschnuppern, während sich die Mädchen ein Bild  von technisch-naturwissenschaftlichen Berufen machen können. Außerdem gibt es für die Teilnehmer eine Nintendo DS Lite zu gewinnen. Mehr Infos unter girls-day.de/wettbewerb und boys-day.de/wettbewerb (10.04.2012)

6.900 Arbeitsverträge mehr als im Vorjahr

565.900 Jugendliche unterschrieben im Jahr 2011 einen neuen Ausbildungsvertrag – das sind 1,2% mehr als 2010. Durch die doppelten Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen stiegen die Vertragsabschlüsse in den alten Bundesländern. Rückgänge sind hingegen in den neuen Bundesländern mit Berlin zu verzeichnen: 6,9% weniger Schulabgänger begannen eine Ausbildung, womöglich, weil sie lieber gleich an die Uni gehen oder wegen des geburtenschwachen Jahrgangs. Die beliebtesten Ausbildungen 2011 waren Berufe in Industrie und Handel, im Handwerk und in der Landwirtschaft. (04.04.2012)

Wie ticken Jugendliche?

Das Heidelberger Sinus-Institut wollte wissen „Wie ticken Jugendliche 2012?“ Heraus kam: Die Jugend gibt es so nicht, vielmehr kristallisieren sich sieben Typen heraus, die unterschiedlich fühlen, denken und handeln. Wie zum Beispiel den konservativ-bürgerlichen Jugendlichen oder den, der nur darauf bedacht ist, viel zu konsumieren und zu genießen. Aber es gab auch Übereinstimmungen bei den Teenies 2012. Die meisten von ihnen sind relativ optimistisch, was ihre Zukunft anbelangt und viele wünschen sich engagierte Lehrer, die sie individuell fördern. Mehr über die Sinus-Studie findest du hier www.sinus-institut.de (30.03.2012)

Neuer Ausbildungsberuf im Büro

Ab 1. August 2013 oder 2014 gibt es einen neuen dreijährigen Ausbildungsberuf im Büro – den Kaufmann für Büromanagement. Bislang gab es Bürokaufleute, Kaufleute für Bürokommunikation und Fachangestellte für Bürokommunikation. Weil diese Büroberufe aber schon rund 20 Jahre auf dem Buckel haben und sich in dieser Zeit einiges getan hat im Berufsbild, werden sie nun zusammengefasst und die Ausbildung umstrukturiert. Vor allem wird es in Zukunft möglich sein, thematische Schwerpunkte zu setzen. Mehr unter www.bibb.de (14.03.2012)

Höhere Azubi-Gehälter 2011

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die durchschnittlichen Ausbildungsvergütungen für das vergangene Jahr ermittelt. Azubis können sich am Monatsanfang über rund 700 Euro auf ihrem Bankkonto freuen, 3,2% mehr als im Vorjahr. Das Gehalt der Lehrlinge in Ost- und Westdeutschland nähert sich zudem stetig an: Im Osten liegt der Durchschnittslohn bei 642 Euro. Azubis der neuen Bundesländer können mit durchschnittlich 798 Euro brutto im Monat rechnen. Mehr Infos unter www.bibb.de (30.01.2012)

Beliebt: zweijährige Ausbildungsberufe

In den letzten Jahren wurde eine Reihe von zwei- statt dreijährigen Berufen neu geschaffen. Die Lehrzeit wurde um 1 - 1,5 Jahre verkürzt. Laut der deutschen Industrie- und Handelskammer wurden 26.000 neue Lehrverträge in diesen zweijährigen Berufen geschlossen. Besonders, wenn du eher praktisch begabt bist, solltest du dir überlegen, ob Berufe wie Maschinen- und Anlagenführer, Industrieelektriker und Fachkräfte für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen nicht auch für dich in Frage kommen könnten. Es wird momentan mit der Bundesregierung diskutiert, auch für den Beruf der Fachkraft für Metalltechnik eine zweijährige Ausbildungsdauer einzuführen. (13.01.2011)

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