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Unpünktlichkeit, schlechte Vorbereitung und Unehrlichkeit

Generell ist eine Krawatte für Männer heutzutage kein „Muss“ mehr – abgesehen von bestimmten Branchen wie Banken oder Versicherungen, wo sie schlicht zum Dresscode gehört. Manche Ratgeber empfehlen, auf der Unternehmenswebsite oder bei Facebook nach Team-Fotos zu suchen. Denn solche Bilder aus dem Büroalltag der Mitarbeiter können Orientierung bei der Kleiderwahl geben.

Auch Accessoires wie Tasche oder Handyhülle sollten nicht gedankenlos ausgewählt werden. Chefs achten heute auch auf solche Details. Frauen sollten deshalb eine dezente Tasche bei sich tragen. Nieten oder Bommel an Taschen sind wenig businesslike.

Unpünktlichkeit  geht gar nicht

Klar: Wer zu spät zum Bewerbungsgespräch kommt, den bestraft der Personalverantwortliche. Eine gute Vorbereitung am Abend zuvor schafft Abhilfe, so sollten wichtige Unterlagen rechtzeitig bereit gelegt werden. Dazu zählt beispielsweise auch der Lebenslauf, falls im Gespräch noch Fragen dazu auftauchen. Damit am Morgen vor dem Termin nichts mehr schiefgeht, müssen verspätete Züge oder Staus in die Zeitplanung mit einfließen. Notiert euch auch den Namen eures Ansprechpartners im Unternehmen, falls bei der Anmeldung danach gefragt wird. Wer den Termin absolut nicht einhalten kann, sollte frühzeitig im Unternehmen Bescheid sagen und nach Möglichkeit ein neues Gespräch vereinbaren. So bleibt vielleicht die Tür für eine zukünftige Zusammenarbeit noch offen.

Schlechte Vorbereitung fällt schnell auf

Beinahe genauso unbeliebt wie unpünktliche Bewerber sind schlecht informierte Bewerber. Schließlich lassen sich mit ein paar Mausklicks viele Informationen zum Unternehmen, seiner Philosophie sowie Aufgabenfeldern, Partnern und Kunden finden. Während des Gesprächs könnt ihr auf eure Recherche Bezug nehmen und, wenn gewünscht, sogar Ideen anbieten. Auf diese Weise zeigt ihr dem Arbeitgeber eure Begeisterung und signalisiert Eigeninitiative.

Wichtig ist auch, im Gespräch gute Fragen zu stellen. Personalmanager erwarten, dass der Bewerber sich für den Arbeitgeber interessiert. Auf den Satz: „Haben Sie noch Fragen?“ solltet ihr immer eine Antwort parat haben. Ihr könnt zum Beispiel weitere Details zum Job oder zur Unternehmenskultur erfragen: „Wurde die Stelle neu geschaffen oder wie lange gibt es diese schon?“, „Werden Weiterbildungen angeboten?“. Ihr könntet ebenfalls darum bitten, den Arbeitsplatz sehen zu dürfen oder die potenziellen Kollegen kennenzulernen. Wichtig ist: Keine Fragen stellen, deren Antworten eigentlich bekannt sein müssten, weil darüber bereits gesprochen wurde oder deren Antwort im Vorfeld zu leicht zu recherchieren gewesen wäre.

Unehrlichkeit  holt euch ein

Ehrlich währt am längsten, das gilt auch für Vorstellungsgespräche. Auf keinen Fall solltet ihr geforderte Kompetenzen vortäuschen. Schlimmstenfalls werden diese im Vorstellungsgespräch abgefragt – und das kann peinlich enden. Mit etwas Glück klappt das Blendmanöver und man bekommt den Traumjob, scheitert dann aber im worst case in der Probezeit. Das vermeintlich „verhandlungssichere Französisch“ wird im konkreten Bedarfsfall sicher auffliegen, wenn man gerade mal ein Glas Rotwein bestellen kann. Ebenso fahrlässig ist es, ungefragt mit erfundenen Kompetenzen zu prahlen, um sich dadurch einen vermeintlichen Vorteil zu erschleichen. Im Zweifelsfall erleidet man auch damit Schiffbruch.

Schlimmstenfalls können Lügen eine fristlose Kündigung zur Folge haben! Wichtig ist es daher, den eigenen Lebenslauf gut zu kennen und eine ehrliche Erklärung für mögliche Lücken parat zu halten. Diese sind nicht zwangsläufig Karriere-Killer. Wenig problematisch sind in der Regel auch ein Schulabbruch, der Wechsel eines Studienfachs oder auch ein Quereinstieg – so lange nach diesem Bruch dann ein klares Ziel und ein roter Faden erkennbar sind. Gibt es Lücken von mehr als drei Monaten im Lebenslauf, so ist es immer ratsam, diese auch kurz zu erläutern, um sie für den Personaler nachvollziehbar zu machen.

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