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Das Vorstellungsgespräch: ein Frage- und Antwortspiel

Das Bewerbungsgespräch ist die letzte große Hürde auf deinem Weg zum Traumjob
Beim Vorstellungsgespräch durch gute Vorbereitung glänzen!

Du kommst zehn Minuten zu spät, deine Haare hängen wild im Gesicht und du liegst mehr im Bewerbungssessel, als dass man es Sitzen nennen könnte. Auf die Frage, wieso du so spät kommst, antwortest du: „War gestern Abend einfach zu lang unterwegs.“ Und auf: „Wieso sollten wir Sie einstellen?“ kommt: „Na weil ich’s voll drauf hab!“ Glasklar, dass so ein Auftreten im Bewerbungsgespräch nicht zum Erfolg führt. Wer so ankommt, wirkt unzuverlässig, desinteressiert, arrogant und ungepflegt. Dabei betreibst du gerade hier Marketing für die eigene Person.

Grundregeln erhöhen die Chancen auf Erfolg
Du hast nur diese eine Chance, dich so positiv wie möglich darzustellen. Einen ersten Eindruck vermittelt deine Kleidung. Aber vor allem sind dein Auftreten, deine Körpersprache und deine Ausdrucksweise ebenso wichtig wie deine Qualifikation, wenn es darum geht, zu zeigen, dass du der Richtige für die Stelle bist. Wenn du ein paar Regeln und Verhaltensrichtlinien im Bewerbungsgespräch beachtest, dann ist das zwar noch keine Garantie dafür, dass du den Ausbildungsplatz dann auch wirklich bekommst, aber deine Chancen steigen doch gewaltig. 

Nur wer gut vorbereitet ist, kann auch wirklich was reißen
Zunächst einmal gibt es Fragen über Fragen. Denn das Frage- und Antwort-Spiel ist der zentrale Punkt des Gesprächs. Daher lohnt es, sich schon vorher Gedanken darüber zu machen. Lasse zunächst einmal deinen Lebenslauf Revue passieren. Was könnte für die Firma interessant sein? Versuche dir mögliche Fragen auszudenken und bereite schon einmal mögliche Antworten vor. Bete deine Sätze aber im Gespräch nicht auswendig runter, sondern versuche sie mit Leben zu füllen. Übe das ruhig mit deinen Eltern oder Freunden, das bringt Sicherheit.

Überlege dir vorher, was du sagen willst
Mache dich bei der Vorbereitung des Gesprächs darauf gefasst, dass Lücken im Lebenslauf immer zu Nachfragen anregen. Überlege dir genau, was du dann erzählst, denn von einem kurzen „da hat ich halt keinen Bock auf Schule“ ist sicherlich niemand begeistert. Wichtig ist auch, dass du dir vor jedem Jobinterview noch mal die Unterlagen anschaust, die du dem Unternehmen geschickt hast. Prüfe noch einmal, welche Qualifikationen du angegeben hast und worauf du besonders eingegangen bist. Denn genau das sind die Punkte, die auch der Personaler kennt.

Belege deine Angaben mit Beispielen
Überlege dir zu all deinen Angaben auch Beispiele. „Mein Organisationstalent konnte ich vor allem während meinem Praktikum bei der Firma XY unter Beweis stellen“ macht sich einfach besser als „ich organisier halt gern, is so“. Außerdem merkt dein Gesprächspartner, dass hinter deinen Angaben mehr steckt als nur heiße Luft, wenn du konkrete Situationen ansprichst.

Und zum Schluss:
War alle Mühe umsonst, verzweifle nicht. Absagen bekommt jeder und selbst die beste Vorbereitung schützt nicht vor allen Überraschungen. Betrachte stattdessen jedes misslungene Vorstellungsgespräch als Übung.

 
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Vorsicht fiese Floskeln

Im Vorstellungsgespräch kommt es auch auf den richtigen Ausdruck an.

"Ehrlich gesagt...", "Wenn Sie mich fragen..." und "Mein Wunsch wäre..." sind Floskeln, die dir im Vorstellungsgespräch leicht über die Lippen kommen können. Dabei solltest du sie lieber meiden. Warum erfährst du hier.