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Schritt 3: Die Bewerbung

Eine vollständige Bewerbungsmappe ist das A und O.
Eine gute Bewerbungsmappe

Eine gelungene Bewerbungsmappe ist deine einzige Möglichkeit, dich selbst zu „bewerben“. Nicht umsonst steckt in „Bewerbung” das Wort „Werbung”.

Das Anschreiben
Inhaltlich geht es im Anschreiben um mehr als Schulnoten. Hier stellst du dich vor, erklärst, was du gut kannst und wo du die Fähigkeiten erlernt hast. Außerdem begründest du, warum du dich gerade für diesen Ausbildungsplatz und dieses Unternehmen interessierst. Deine Begeisterung für beides muss deutlich erkennbar sein.

Besonderheiten wie soziales Engagement oder Japanisch-Kenntnisse solltest du unbedingt ebenfalls erwähnen. Denn aus all diesen kurzen Angaben wollen die Arbeitgeber erfahren, was dich ausmacht, was du der Firma als Mitarbeiter zu bieten hast und ob du ins Team passt. Denke daran, dass du hier die Möglichkeit hast, deine Einmaligkeit zu unterstreichen, aber achte darauf, dass du dich immer selbst in deinem Schreiben wiederfindest. Verstellen fällt spätestens im Joballtag auf.

Formal gehören in jedes Anschreiben Briefkopf, Betreffzeile, Grußformel und Quelle der Bewerbung. Als Vorlage findest du hier ein klassisches Beispiel
Formuliere den eigentlichen Text kurz und sachlich in verständlichen Sätzen so, dass er nicht länger als eine halbe DIN-A4-Seite wird. Flapsige Formulierungen oder Duzen sind tabu. Vermeide auch aus Ratgebern abgeschriebene Floskeln oder parfümiertes Blümchenpapier. Solche „Kreativität“ wertet ein inhaltslos Anschreiben nicht auf und fällt bei Personalchefs eher durch. Überzeugen kannst du nur, wenn echtes Interesse erkennbar wird. Frage dich immer: Habe ich alle wichtigen Informationen im Text und kann der Leser sie schnell erfassen?

Noch Fragen? Dann ruf einfach an!

Der Lebenslauf
Hier stehen in tabellarischer Form und chronologisch geordnet die Daten deines bisherigen Werdegangs. Von der Schule bis hin zu deinen Hobbys. Als Vorlage findest du hier ein klassisches Beispiel.
Hobbys sind kein Muss mehr, runden aber den Eindruck ab und machen eine Bewerbung persönlicher. Gerade außergewöhnliche Hobbys können die Aufmerksamkeit des Lesers wecken. Die Daten im Lebenslauf sollten möglichst keine Lücken aufweisen. Falsche oder fehlende Daten verfälschen nur dein Bewerberprofil.
Das Anschreiben und den Lebenslauf tippst du auf unliniertem, weißem DIN-A4-Papier mit 2,5 cm Seitenrand rechts und links.

Verspätungen und Fehlstunden? Auch solche Probleme lassen sich lösen!

Ein Hingucker: Das Foto auf deinem Lebenslauf
Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz ist auch ein Bewerbungsfoto nicht mehr zwingend erforderlich. Für eine persönlichere Bewerbung solltest du trotzdem eines mitschicken! Gerade bei kleineren Unternehmen kommt ein Foto gut an. Dafür lohnen sich sogar die Mühe und der Preis, zum Fotografen zu gehen. Achte bei dem Fototermin auf ordentliche Kleidung, vermeide zu viel Schmuck oder Schminke, frisiere dich gepflegt und schaue freundlich in die Kamera. Dein Ansprechpartner sollte dich wieder erkennen können, wenn er dich persönlich trifft.

Wenn du magst, kannst du mit deinem Foto ein Deckblatt gestalten. Den meisten Firmen reicht es aber, wenn du das Bild oben rechts auf den Lebenslauf klebst – nicht heften oder tackern!

Schritt 4: Die Bewerbungsmappe

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