Anmelden: Deine Vorteile
  • Persönliche Stellensuche
  • Magazin kostenlos bestellen
Jetzt anmelden
 

Mit guten Umgangsformen kommst du weiter!

Bewerbung, Ausbildung, gute Manieren

Stell dir vor: Deine zukünftige Chefin kommt um die Ecke und du stehst da wie ein begossener Pudel. Sagst du jetzt wie immer „Hallo“ oder doch besser „Guten Tag“? Gibst du ihr die Hand oder sie dir oder keiner keinem?

Höflichkeit ist gar nicht so einfach, aber du brauchst schon als Azubi eine Menge davon, um nicht dauernd ins Fettnäpfchen zu treten. Die selbständige Trainerin und Ausbildungsexpertin Sabine Bleumortier hat die zehn wichtigsten Tipps für Auszubildende zusammengestellt!

1. Wertschätzung: Egal ob du auf den Pförtner oder den Geschäftsführer triffst, Wertschätzung ist gegenüber allen Mitmenschen zu zeigen. Dabei sind Höflichkeit, Freundlichkeit, Pünktlichkeit und Hilfsbereitschaft selbstverständlich. Auch das Türaufhalten für nachfolgende Kollegen.

2. Grüßen: Lieber einmal zu viel gegrüßt als einmal zu wenig. So fühlt sich keiner missachtet. Dabei grüßt du als Azubi Mitarbeiter, Vorgesetzte oder Kunden zuerst.

3. Handschlag: Die Initiative zum Händedruck geht vom Ranghöheren aus. Erst wenn Kollegen oder Vorgesetzte die Hand reichen, gibst du deine. Ein kräftiger Händedruck wirkt besser als ein schlaffer.

4. Eigene Vorstellung: „Guten Tag, meine Name ist Felix Fleißig. Ich bin Auszubildender im 2. Ausbildungsjahr und arbeite gerade im Einkauf.“ So kann nichts mehr schief gehen. Die Vorstellung geschieht immer mit Vor- und Nachnamen. Eine Zusatzinformation erleichtert das anschließende Gespräch.

5. Anrede: Mitarbeiter im Ausbildungsbetrieb werden grundsätzlich mit „Sie“ angesprochen. Nur wenn diese dir das „Du“ angeboten haben, kannst du sie auch Duzen.

6. Distanz: Jeder Mensch hat sogenannte Distanzzonen. Kommt dir jemand zu nahe, ist dir das unangenehm. Umgekehrt musst du natürlich auch Abstand wahren. In einem normalen Gespräch ist dies mindestens eine Armlänge. Als Azubi bleibst du zudem vor dem Schreibtisch des Ausbilders stehen und gehst erst um den Tisch herum, wenn es der Ausbilder anbietet.

7. Kleidung: Der erste Eindruck ist entscheidend. Und dabei wirkt auf neue Kollegen gerade die Kleidung. Natürlich unterscheidet sich die Kleidung zum Beispiel bei technischen und kaufmännischen Berufen. Aber eine ordentliche und saubere Kleidung muss immer sein. Viel nackte Haut oder zerrissene Jeans sind tabu.

8. E-Mail: Jede Mail ist wie eine persönliche Visitenkarte. Rechtschreibfehler müssen korrigiert, Betreff und Schlussformel vorhanden sein.

9. Handy: Das private Handy ist privat. Es bleibt während der Arbeitszeit ausgeschaltet. Du kannst die Mittagspause für deine Telefonate nutzen.

10. Fettnäpfchen: Und wenn es doch einmal passiert und du in ein Fettnäpfchen trittst: Keine Panik. Einfach freundlich bleiben und dich entschuldigen. Als Azubi hast du den großen Vorteil: Wenn du nicht weiter weißt, kannst du nachfragen.

Über Sabine Bleumortier:
Sabine Bleumortier ist Diplom-Ökonomin (Univ.) und arbeitet seit Mai 2007 als selbständige Trainerin und Beraterin rund um das Thema Berufsausbildung. Zu ihren Kunden gehören Mittelständler wie Großunternehmen. Zuvor war sie acht Jahre als Ausbildungsleiterin eines international agierenden Industrieunternehmens tätig. Dort verantwortete sie die Berufsausbildung am Standort München. Sie ist geprüfte Trainerin und Beraterin BaTB/BDVT und ausgebildete Repräsentations-Trainerin. Weitere Informationen unter www.bleumortier.de.

Zurück zu den anderen Bewerbungstipps

Lebenslauf
Vorstellungsgespräch
Erster Arbeitstag
Richtiges Outfit
Online bewerben
Bewerbungstipp vom Profi

 
Suche