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Stil auf der Straße

Maren Trilats Aufgabe ist es, die Entwürfe der Designer umzusetzen.

"Ein Auto-Freak war ich schon als Kind“, sagt Philip Sutor. Inzwischen hat der 21-Jährige seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Er baut die neuesten Fahrzeugmodelle – und zwar aus sogenanntem Clay, einer Art Knetmasse, und Kunststoff. Die Entwürfe der Designer, die er und seine Kollegin Maren Trilat, ebenfalls 21, umsetzen, werden anschließend den Chefdesignern vorgestellt. 

Den Stil von morgen schon heute auf der Straße sichtbar

Einige der Modelle, welche Maren und Philip im Rahmen ihrer Ausbildung bei dem Wolfsburger Unternehmen Volke anfertigen, werden später wahrscheinlich einmal auf den Straßen zu sehen sein. Erste Einblicke in den Arbeitsalltag eines Modellbauers bekam Philip schon in der 11. Klasse. „Damals habe ich ein Praktikum bei einem Architekten gemacht“, erzählt er. Seine Aufgabe sei gewesen, Entwürfe für Gebäude zu erstellen. Eigentlich habe er sich aber mehr für Autos
interessiert: „Bei meiner Ausbildung kann ich jetzt beides miteinander verbinden.“

Abwechslungsreiche Arbeit

Maren hingegen hat sich zunächst nur für einen handwerklichen Beruf entschieden: „Ein Büro wäre nichts für mich gewesen.“ Für die Ausbildung beworben habe sie sich, weil auch ihre Schwester bei der Firma gelernt habe. Die Begeisterung für Fahrzeuge sei erst nach und nach gekommen. Beide sind jedoch mit vollem Eifer bei der Sache. Was sie an ihrem Beruf so fasziniert? „Es ist die Abwechslung“, sagt Maren. Morgens wisse man nie genau, was der Tag so bringen werde, ergänzt Philip.

Nach den Vorgaben der Designer fertigen die Auszubildenden unter anderem Modelle von Lenkrädern und Armaturenbrettern, Rückspiegeln und Türgriffen an – alles jeweils in Originalgröße. „Oft fallen den Designern noch Änderungen in letzter Minute ein“, sagt Philip. Diese umzusetzen sei eine große Herausforderung. Manchmal müsse man die Designer jedoch auch „ausbremsen“. Nicht alle Ideen seien realisierbar.

Ein Gefühl für Formen und Flächen

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