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Kapitän werden

In der Seemannsschule Priwall gibt es auch einen Übungshafen für die praktischen Kenntnisse der Lehrlinge.

Alexander hat sich in den Kopf gesetzt, später einmal Kapitän zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss er nach seiner Ausbildung, die er wegen des Abis um ein halbes Jahr verkürzen kann, Nautik studieren. Danach kann er als nautischer Offizier auf einem Schiff anheuern und muss eine Pflichtfahrzeit von 24 Monaten ableisten – erst dann darf er Kapitän werden. „Aber Kapitän wird nur, wen die Reederei für fähig hält“, weiß Alexander schon heute.

Weil Techniker gesucht sind, sehen es die Reedereien auch gern, wenn sich die Azubis für den Beruf des Chief Engineer entscheiden, erklärt Frau Caroline Baumgartner, die die Leitung des Crewing Department bei der Columbus Shipmanagement hat. Dabei gibt es nicht nur eine riesige Hauptmaschine zu warten, sondern auch ein Wasserwerk, ein Elektrizitätswerk und eine Kläranlage – alles, was die schwimmende Kleinstadt so braucht, so Baumgärtner.

Blockunterricht an der Seemannsschule

Laura, Michael, Alexander und Philipp müssen neben ihrer praktischen Ausbildung auf See auch drei Berufsschulblöcke absolvieren, und zwar an der Schleswig-Holsteinischen Seemannsschule in Lübeck-Travemünde. Dort lernen die Azubis den theoretischen Unterbau für die Metallbearbeitung, den Fahrbetrieb Brücke und die Instandsetzung von Maschinen sowie Ladungs- und Umschlagstechnik in je zweimonatigen Kursen.

Im angegliederten Internat wohnen die angehenden Schiffsmechaniker während der Schulzeit gleich neben der Schule. Neben den Maschinentechnik- und Metallwerkstätten gehört selbstverständlich ein kleiner Hafen mit dem Schulboot Priwall III und einigen Rettungsbooten zur Seemannsschule, mit denen unter anderem Manövrieren und das Retten von Schiffsbrüchigen geübt werden.

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