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Auf Landgang in Hongkong und Taiwan

In Hongkong haben die Azubis mit Händen und Füßen mit den Chinesen kommuniziert.

Besonders spannend fand sie den Landaufenthalt in China und Taiwan, wo die Leute kein Englisch sprechen: „Es war immer witzig, sich mit den Leuten zu verständigen, nicht nur einmal haben wir mit Händen und Füßen kommuniziert“, lacht Laura. Am Ende hätten sie aber immer die Dinge bekommen, die sie kaufen wollten. Michael Skrzeczkowski (20) hat besonders die Millionenstadt Hongkong fasziniert. „Das ist wie in einem Ameisenhaufen, eine Wahnsinnsstadt, da ist viel los!“

Ein Azubi hätte sich dort eine X-Box gekauft, ein anderer einen Anzug schneidern lassen. Aber der Landgang ist kurz, der Fahrplan der Schiffe hat oberste Priorität: „ Wenn man einen guten Orientierungssinn hat, dann kann man schon viel sehen – aber Zeit ist auch in der Containerschifffahrt Geld!“

„In der Speicherstadt den Kaffeeduft in der Nase!“

Wer sich für die Ausbildung zum Schiffsmechaniker interessiert, sollte auf jeden Fall eine Affinität zur Technik haben

Durch seinen Vater, der Kapitän war, kam Michael bereits sehr früh in Kontakt mit der Schifffahrt. Schon als Kind sei er häufig durch die Hamburger Speicherstadt gefahren und habe seinen Vater dort besucht. „Mit Kaffeegeruch in der Nase und den Schiffen dort bin ich aufgewachsen. Mein Vater hat mich dazu motiviert, möglichst viele Praktika im Bereich Seefahrt zu machen“, erzählt Michael. „Weil ich gut im Praktischen bin, wäre ein Studium nicht für mich in Frage gekommen“, weiß der Kapitänssohn und freut sich: „In der Ausbildung erfahre ich all das, was einen guten Seemann ausmacht!“

Beruf für Fernwehkranke

Alexander Simler (21) kommt aus München und bezeichnet sich als „Menschen, der ein unheimliches Fernweh hat.“ Deswegen kam er auch auf den in Bayern eher unüblichen Ausbildungsberuf, zu dem ihn unter anderem sein Hobby, das Segeln, geführt hat. Und sein verrückter Physiklehrer, der mit einem Segelboot in die Antarktis gefahren ist. Das hat Alexander begeistert. „Es waren mehrere Faktoren, die mich zu der Ausbildung bewogen haben,“ erinnert er sich. Als er seiner Mutter erzählte, dass er Schiffsmechaniker in Hamburg werden will, hat diese geglaubt, ihr Sohn führt sie an der Nase herum. Aber „mittlerweile sind meine Eltern sehr stolz auf mich und mit der Zeit haben sie erkannt, dass der Entschluss vernünftig war“, sagt der 21-Jährige. Heute vermisse er München auch gar nicht mehr so sehr, denn das Meer sei ihm zu einer zweiten Heimat geworden.

Kapitän  werden

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