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Genau nach Plan

In verschiedenen Praktika hat Josef Deischl mehrere Berufe getestet, bevor er sich für die Ausbildung zum Mechatroniker entschieden hat.

Aufgabe der beiden ist es, Bauteile exakt zusammen zu setzen. In der Lehrwerkstatt haben sie das ein Jahr lang geübt. Seit dem zweiten Ausbildungsjahr arbeiten sie aber in der echten Produktion mit. Derzeit sind sie in der Montage eingesetzt. Was dort zu tun ist? „Vor kurzem haben wir Komponenten einer Bremssteuerung auf eine Alu-Platte montiert“, berichtet Josef. Anschließend haben die Auszubildenden auch selbst überprüft, ob alles funktioniert.

Genauigkeit und Geduld ist gefordert

Beim Zusammenbauen der Teile folgen er und Sabrina einer genauen Anleitung. „Jede Schraube und jede Mutter ist nummeriert“, erklärt Sabrina. Aufgezeichnet ist außerdem, in welcher Position das jeweilige Element angebracht werden muss. Manchmal müssen sich die Auszubildenden die Einzelteile, die sie brauchen, selbst zusammen suchen: „Oft bekommen wir aber auch fertige Sätze, das ist dann wie ein Baukasten.“

Die Zeichnungen, nach denen sie vorgehen müssen, zu verstehen, ist allerdings nicht ganz einfach. Wie das Lesen von Plänen funktioniert, haben Josef und Sabrina in Ansätzen aber schon in der Schule erfahren. Beide hatten Unterricht im technischen Zeichnen. Zu ihren Aufgaben zählt jedoch auch, ihre Tätigkeiten selbst in Zeichnungen und Beschreibungen genau zu dokumentieren. „Wir müssen das so darstellen können, dass auch ein Laie es versteht“, sagt Sabrina. Dazu müsse man sich in einen Leser ohne technische Vorkenntnisse hineinversetzen können, ergänzt Josef. Angefertigt werden die Zeichnungen mit besonderen Programmen am Computer – Inhalt der Ausbildung ist deshalb auch der Umgang mit der berufsspezifischen Software.

Die Kleinen an der Drehmaschine

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