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Die Aussicht auf Ägypten

Nach der Ausbildung ins Ausland - für Mechatroniker kein Problem.
Ausbildung zum Mechatroniker bei Knorr-Bremse

Das theoretische Wissen für ihre Tätigkeiten lernen Josef und Sabrina an der Berufsschule. Zusätzlichen Unterricht erhalten sie außerdem im Betrieb – etwa in Englisch. In diesem Fach mussten die beiden sogar einen firmeninternen Test ablegen, bevor sie ihre Ausbildung bekommen haben. Durchfallen konnten sie dabei aber nicht: „Das wurde nur gemacht, damit wir richtig eingestuft werden konnten“, berichtet Sabrina. Im Unternehmen werden nämlich Kurse für unterschiedliche Leistungsniveaus angeboten.

Kundenbetreuung auf Englisch

Wichtig sind gute Englischkenntnisse vor allem deshalb, weil die beiden nach Abschluss ihrer Ausbildung wahrscheinlich auch im Ausland eingesetzt werden. „Wenn ein Gerät nach Ägypten oder Indien geliefert wird, müssen wir den Leuten dort erklären können, wie die Maschinen funktionieren“, sagt Sabrina. Nötig ist dafür vor allem technisches Englisch, aber natürlich müssen die Fremdsprachenkenntnisse auch die Kommunikation im Alltag ermöglichen. Josef freut sich schon jetzt darauf, später einmal Dienstreisen antreten zu dürfen: „Das ist ein großer Pluspunkt an diesem Beruf.“

Die Kleinen an der Drehmaschine

Um die Allgemeinbildung der Auszubildenden zu fördern, gibt es im Betrieb außerdem Zusatzunterricht in Sozialkunde. Anwendung findet dieser Bereich aber auch in der Praxis: Zur Ausbildung im Unternehmen gehört nämlich auch die Durchführung eines sozialen Projekts. Josef und Sabrina haben das Freizeitheim „Kinder- und Jugendland“ in Milbertshofen gemeinsam mit den 13- bis 16-jährigen Besuchern renoviert und ihnen einen Einblick in ihr Berufsfeld gegeben. „Das haben Sabrina und ich ganz alleine hochgezogen“, sagt Josef stolz.

Zunächst haben sie die Räume zusammen mit den Jugendlichen entrümpelt und die Wände gestrichen. Eingerichtet haben sie dort außerdem eine kleine Lehrwerkstatt, in der die Jungen und Mädchen ein Mühlespiel aus Metall angefertigt haben. „Sie durften auch an die Drehmaschine“, erzählt Josef. Einige der Jugendlichen sind dabei auf den Geschmack gekommen: „Unser Projekt hat sie davon überzeugt, ein Praktikum als Mechatroniker zu machen.“ Sabrina versucht außerdem regelmäßig beim Girls-Camp des Unternehmens, Mädchen für technische Berufe zu gewinnen: „Sie arbeiten gut mit und es macht ihnen viel Spaß.“ Manche von ihnen sieht sie später als Praktikantinnen in ihrem Betrieb wieder.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Übrigens: Mechatroniker haben nach erfolgreich bestandener Ausbildung zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Etwa können sie an einer Abendschule den Techniker erwerben oder die Meisterschule besuchen. Auch Josef plant, noch einmal die Schulbank zu drücken: Er will zur Berufsoberschule (BOS) gehen und dort sein Abitur nachholen. Seine Firma unterstützt ihn dabei. Auch Sabrina hat vor, sich fortzubilden: „Vielleicht mache ich es wie Josef.“ Mit einer konkreten Entscheidung will sie sich aber noch Zeit lassen.

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