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Im Camp lernen, was ein Gleisbauer alles leistet

Schienen und Schwellen messen, warten und wechseln: das alles könnt ihr im Camp ausprobieren
Körperliche Fitness sollte man als Gleisbauer mitbringen
Im Team macht das Arbeiten und Ausprobieren gleich noch mehr Spaß!
Zum Kennenlernen des Berufs ist der Gleisbauer-Workshop ideal
„Spannend“: So lautete das Fazit der Teilnehmer am letzten Gleisbaucamp. Da freute sich auch die Ausbildungsgesamt-koordinatorin Katja Linke (re.). Über die Hälfte entschied sich, eine Ausbildung zu starten.
Der Workshop als Türöffner für den Ausbildungsplatz

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr könnt ihr auch in 2014 und 2015 in Gleisbau-, Lotsen und Technikcamps die Ausbildungsberufe des Gleisbauers, Fahrdienstleiters, Elektronikers für Betriebstechnik sowie des Mechatronikers spielerisch kennenlernen.

In vier Tagen den Beruf kennenlernen

Gleisbau-, Fahrdienstleiter- und Technikcamps die Ausbildungsberufe des Gleisbauers, Fahrdienstleiters, Elektronikers für Betriebstechnik sowie des Mechatronikers spielerisch kennenlernen. Los geht’s mit einem viertägigen Gleisbauer-Camp im Frühjahr 2015 auf dem Gelände der Instandhaltung der DB Netz AG nahe des S-Bahnhofs in Pasing, wo ihr richtig anpacken könnt: Gleisbauer warten die Gleise, wechseln Schienen und Schwellen. Und genau das dürft ihr hier auch ausprobieren: Ihr messt, flext und beseitigt Spurfehler. Am Ende geht’s euch vielleicht so wie der Hälfte der Teilnehmer aus dem Jahr 2013, die sich gleich für eine Ausbildung entschieden haben. Fasziniert haben sie Ausbildungsleiter Josef Beck über die Schulter geschaut, als er demonstrierte, wie man Stahlteile bei 2500 Grad verbindet oder als er erklärte, wie man mit Schotter und Beton umgeht.

Teamwork für mehr Sicherheit

Tiefbaufacharbeiter mit Schwerpunkt Gleisbau sind Spezialisten für Bau und Wartung des Streckennetzes. Sie arbeiten auf den Baustellen der deutschen Schienen, halten dabei Gleise instand und wechseln schienen sowie Schwellen aus. Außerdem entfernen sie nicht mehr benötigte Gleise. Im Team übernehmen sie Aufgaben, die der Sicherheit des Zugverkehrs dienen.

Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Die angehenden Gleisbauer eignen sich dabei nicht nur Kenntnisse im Stahlbau, Gleisausbau und -rückbau an, sie lernen auch das sogenannte Brennschneiden, Instandhalten und Auswechseln von Schienen und Gleisen. Bewerber sollten einen Realschule oder einen sehr guten Hauptschulabschluss mitbringen. Flexibilität, Einsatzfreude und Teamfähigkeit sind Voraussetzung für den Start in diese Ausbildung.

Bei Wind und Wetter draußen

Natürlich machen die Leiter des Gleisbaucamps euch auch klar, dass man bei diesem Job immer draußen ist, ständig Regen, Kälte und Hitze ausgesetzt ist und körperlich fit sein muss, um den Belastungen Stand zu halten. „Ich will nicht abschrecken, sondern realistisch bleiben“, so Ausbildungsleiter Josef Beck. „Wenn man es richtig macht, dann ist der Beruf auch nicht anstrengend“, weiß er aus jahrzehntelanger Erfahrung zu berichten. „Wenn es draußen schneit, ziehe ich mich halt gescheit an und dann klappt das schon.“

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