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Regelmäßig auf Spitzenplätzen

Nach den ersten drei Monaten geht es, je nach Beruf, in weitere Ausbildungsblöcke: zum Beispiel „Blechlehrgang“, Schweißen und Pumpentechnik für die Konstruktionsmechaniker, elektrische Schaltungen, Steuerungstechnik, SPS-Programmierung für die Elektroniker. Hinzu kommen Vorbereitungsphasen auf die Prüfungen vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) und ein Betriebspraktikum im dritten Lehrjahr, in dem die Azubis unter anderem die drei Regionalbereiche durchlaufen.

Dass das Ausbildungskonzept funktioniert, beweisen nicht nur regelmäßige Spitzenplatzierungen der Abschlussprüflinge im IHK-Bezirk sowie mittlerweile zwei „NRW-Beste“, sondern auch die Tatsache, dass erst zweimal seit 1997 ein Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst werden musste.

Doch wie passt diese Erfolgsbilanz zu der angeblich immer mangelhafter werdenden Ausbildungsfitness der Jugendlichen? „Davon kann keine Rede sein“, ist Boblitz‘ Erfahrung. Er engagiert sich, ebenso wie Ausbilder Kay Wagner, seit Jahren im IHK-Prüfungsausschuss und weiß: „Das Prüfungsniveau ist, entgegen der landläufigen Meinung, erheblich anspruchsvoller geworden. Die Jugendlichen können nicht weniger als früher, ganz im Gegenteil: Sie haben viel mehr mediale Einflüsse von außen und wissen damit auch umzugehen. Dadurch sind sie informierter, als wir es in ihrem Alter waren.“

Moderner Bestandteil der Ausbildung: Elektropneumatik

Um die Qualität der gewerblich-technischen Ausbildung beim Ruhrverband auch in Zukunft zu sichern, wird die Ausstattung in der Zentralwerkstatt kontinuierlich erweitert und an die neuen Anforderungen angepasst. Schulungen in der Elektropneumatik, die seit einiger Zeit Teil des Ausbildungsrahmenplans ist, finden in einem eigens dafür eingerichteten Raum statt, seit Neuestem gibt es einen CAD-Arbeitsplatz, Equipment zur CNC-Zerspanung soll noch in diesem Jahr kommen. Bereits im Bau ist zudem ein Pumpenprüfstand, an dem unter anderem Simulationen für die Steuerung und den Betrieb reparierter Pumpen ablaufen können.

„Natürlich sind diese Ausstattungen nicht ausschließlich für die Ausbildung bestimmt, aber sie kommen uns dort sehr zugute“, sagt Boblitz. Jungen Menschen bestmögliche Bedingungen für den Start ins Berufsleben zu bieten, ist für den Ausbildungsbetrieb eine sinnvolle Investition, findet er: „Viele unserer Azubis sind beim Ruhrverband geblieben und leisten hier gute Arbeit. Aber auch diejenigen, die nach der Prüfung noch ein Studium draufsatteln, sollten wir nicht aus den Augen verlieren – gerade vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels müssen wir schon aus eigenem Interesse versuchen, sie zurückzuholen.“

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(Stand: 19.08.2014)

 
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