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Karrierechancen, Highlights und Zukunftspläne

Das Technik-Trio behauptet sich mit Bravour in der einstigen Männerdomäne.
Der Anteil von Frauen in Technik-Berufen steigt an.

Stuzubi: Glaubt ihr, dass es Mädchen nach wie vor schwerer haben, in technischen Berufen Karriere zu machen?
Denise: „Nein, man muss es nur wirklich mögen und wollen. Durchhaltevermögen ist notwendig und bei Kleinbetrieben gibt es bestimmt noch Vorbehalte. Hier bei Vattenfall sind wir wie alle voll integriert und es gibt keine Vorbehalte gegenüber Frauen in technischen Berufen.“
Jessica: „Die Professoren an der HAW sind positiv überrascht, dass in den Vorlesungen der E-Technik der Frauenanteil auf etwa 20 Prozent angestiegen ist.“

Stuzubi: Was hat euch konkret überzeugt, euch bei Vattenfall zu bewerben?
Jessica: „Ich wollte Elektrotechnik an der HAW studieren und bin über einen Artikel auf die Möglichkeit des Dualen Studiums in Kombination mit einer beruflichen Ausbildung bei Vattenfall gekommen.“
Stefanie: „Ich habe mich auf Berufsmessen informiert. Mein Vater betreut im Vattenfall-Kraftwerk Krümmel die Prozessdatenverarbeitungsanlagen. Er hat mich letztendlich davon überzeugt, mich bei Vattenfall für eine Ausbildung zu bewerben.“
Denise: „Da ich aus der Lüneburger Heide komme, wollte ich in Hamburg oder Hannover eine Ausbildung machen. Meine Mutter hat mich auf die Ausbildungsmöglichkeiten bei Vattenfall aufmerksam gemacht.“

Stuzubi: Mit welchen Vorstellungen seid ihr in die Ausbildung gestartet?

Denise: „Ehrlich gesagt, hatte ich mir das nicht so anstrengend vorgestellt, macht aber dafür viel Spaß und ist sehr professionell. Auch der Umgang miteinander ist viel besser als gedacht.“
Jessica: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so gut betreut werden, es zählen nicht nur die technischen Aspekte und wir müssen selbst sehr eigenständig arbeiten. Neben der E-Technik lerne ich auch viel in der M-Technik und über Pneumatik. Dass hier so ganzheitlich gelehrt wird, konnte ich mir vorher nicht vorstellen. Ein Highlight war auch die Fertigung der Schreibtischlampe, die bei mir zuhause als Erinnerung
steht. Besonders anspruchsvoll war die Installationstechnik, wo ich lange nach einem Fehler in der Heizung gesucht habe.“
Stefanie: „Mir war schon klar, dass die Mechatronikerausbildung vielseitig ist, doch so umfangreich konnte ich mir diese vorher nicht vorstellen.“

Stuzubi: Was waren die bisherigen Highlights und was habt ihr euch ganz anders vorgestellt?
Jessica: „Die Seminarfahrt nach Celle zur Teambildung war sehr eindrucksvoll und hat uns am Anfang der Ausbildung sehr geholfen, die anderen Azubis und Ausbilder kennenzulernen.“
Denise: „Der Zusammenhalt in den Berufsgruppen und der Umgang miteinander hat sich durch Celle positiv entwickelt. Für mich waren die Grundlagen Metall das Highlight. Wir mussten einen Metallwürfel fertigen und das war alles andere als einfach und sehr zeitaufwändig. Ich war super stolz, als er dann fertig war und ich alle Vorgaben eingehalten hatte. In der Fertigung war es bei mir der Hammer.“
Stefanie: „Bei mir war es auch die Anfertigung des Metallwürfels, ich hätte niemals gedacht, dass man so viel Zeit dafür benötigt.“

Stuzubi: Gibt es schon Zukunftspläne? Wo seht ihr euch in zehn Jahren?
Stefanie: Ich will erst mal einen guten Ausbildungsabschluss machen und Geld verdienen.
Ich könnte mir auch vorstellen, nach der Ausbildung und nach ein paar Jahren Berufspraxis ein technisches Studium aufzunehmen.“
Jessica: „Ich möchte gern im Anschluss meines Studiums im Stromnetz Berufserfahrung sammeln und vielleicht später noch meinen Master machen.“
Denise: „Ich würde gern noch Abitur oder die Fachhochschulreife machen, um dann später vielleicht Bauingenieurwesen zu studieren, denn Weiterbildung ist heute unheimlich wichtig.“

Stuzubi: Vielen Dank für das nette Gespräch und weiterhin viel Erfolg!

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