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„Live Traffic” fasziniert

Die Fluglotsen dürfen Wünsche bezüglich ihres Einsatzortes äußern.
Fluglotsen bei ihrer Arbeit im Tower.

Was den Einsatzort als Fluglotsen nach der Ausbildung angeht, können die Auszubildenden je drei Wünsche äußern, auch wenn letztendlich der Bedarf den Einsatzort bestimmt. „Einem wird aber in der Regel entsprochen“, berichtet Lukas Roemer, der seine Heimat Bonn gerne in Richtung Süddeutschland verließ, um am Münchner Flughafen zu arbeiten. „Ich habe hier meinen Traumjob gefunden“, freut er sich, nachdem er vor einem Jahr seine Vollzulassung erhielt.

Auch Britta Scheunemann ist nach wie vor vom „live traffic“ begeistert: „Mein Job ist sehr praxisnah und bietet jeden Tag neue Herausforderungen: Briefing, neue Regeln und wechselndes Wetter sind nur einige Faktoren, die sich oft ändern.“ Begeistert sind die jungen Fluglotsen auch von der Teamumgebung: „Die Begeisterung aller Altersstufen während der Arbeit ist übergreifend“, schwärmt Britta Scheunemann. Und auch Lukas Roemer, der jüngste Fluglotse im Tower unterstreicht: „Meine Kollegen geben ihre exzellenten Erfahrungen gerne an mich weiter!“

Glänzende Perspektive

Über ihren weiteren Karriereweg haben sich weder Britta Scheunemann noch Lukas Roemer konkrete Gedanken gemacht. Sie wollen erst einmal  Erfahrungen im Job sammeln. Der weitere berufliche Werdegang wird zu einem großen Teil von ihrem persönlichen Ehrgeiz und ihren Potenzialen abhängen. Die DFS bietet vielfältige Entwicklungsstufen: Man kann sich als Ausbilder oder Prüfer qualifizieren oder Fachlehrer an der Flugsicherungsakademie werden.

Das Know-how eines erfahrenen Fluglotsen ist in nahezu allen Bereichen der DFS, beispielsweise auch in der Entwicklung von Verfahren und Vorschriften oder von technischen Systemen, gefragt. Ebenso ist eine Karriere als Führungskraft oder die Übernahme von Verantwortung in nationalen oder internationalen Projekten möglich.

Die DFS in Zahlen

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) Deutschland ist das verkehrsreichste Land in Europa, so dass unsere rund 2.000 Fluglotsen pro Tag bis zu 10.000 Flugbewegungen sicher, pünktlich und zuverlässig koordinieren. Im Jahr sind das rund drei Millionen. Dafür sitzen sie entweder in der Towerkanzel direkt an einem der 16 internationalen Verkehrsflughäfen oder sind in den Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe, München und Maastricht per Radar mit dem Luftraum verbunden. Unterstützt werden sie bei ihrer Arbeit von ihren Teams und hochmoderner Technik.

Wie bewerbe ich mich? lotsenausbildung@dfs.de

Was verdiene ich?

  • Ausbildungsvergütung während der grundlegenden Ausbildung: 875 Euro
  • 3.300 bis 4.600 Euro im Laufe des Lizenzerwerbs
  • Nach ca. 10 Jahren bis zu 130.000 Euro pro Jahr

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