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Nach der Ausbildung zum Fluglotsen winken krisensichere Arbeitsplätze

Lucas Roemer lebt seinen Traum im Tower: nach dem Abi wurde er Fluglotse.
Lucas Roemer wurde nach dem Abi Fluglotse.

Der Himmel braucht sie: Ohne eine ununterbrochene Überwachung des Luftraums könnte kein Flugzeug sicher starten, fliegen oder landen. Was das in der Praxis bedeutet? Fluglotsen übernehmen die verantwortungsvolle Aufgabe im Schichtbetrieb, sieben Tage in der Woche, und tragen als Partner der Piloten höchste Verantwortung. Dafür genießen sie großes Vertrauen und haben einen krisensicheren Arbeitsplatz, der beste Karrierechancen bietet.

Seit September letzten Jahres gehört auch Lukas Roemer (22) zum Kreis der rund 2.000 Fluglotsen in Deutschland. Sein Einsatzgebiet: der Tower am Münchner Flughafen. Nach seinem Abitur konnte er sich einen Beruf in der Luftfahrt am ehesten vorstellen und bewarb sich bei der Deutschen Flugsicherung mit Sitz in Langen bei Frankfurt/Main. „Die erste Hürde war ein biographischer Fragebogen“, erinnert sich Lukas Roemer noch genau. Fragen nach der Teamfähigkeit, der familiären Situation und dem eigenen Lebenslauf galt es zu beantworten.

Testtage in Hamburg

Wer diese erste Runde erfolgreich durchläuft, wird vom DFS nach Hamburg eingeladen. Für das dann anstehende Auswahlverfahren sollten sich die Bewerber einen Zeitraum von bis zu einer Woche einplanen. Anhand von Computertests werden Englischkenntnisse, Zahlenverständnis, Konzentrationsvermögen, Mehrfachbelastbarkeit, das räumliche Vorstellungsvermögen und die Stressresistenz geprüft. „Weitere Tests“, so Lukas Roemer, „geben Auskunft über Team- und Entscheidungsfähigkeit sowie die Fähigkeit zu lernen.“

Über die Möglichkeit, bei der DFS zum Fluglotsen ausgebildet zu werden, entscheiden letztendlich alle Testergebnisse, eine mündliche englische Sprachprüfung sowie ein persönliches Gespräch mit der Auswahlkommission. Am Ende des Auswahlverfahrens braucht man noch das Okay der fliegerärztliche Untersuchung, „dass man auch aus medizinischer Sicht berufstauglich ist“, bringt es Lukas Roemer auf den Punkt.

Akademie und OJT

 
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