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Für eine saubere Umwelt

Eigentlich wollte Sandro Alessi nach seinem Realschulabschluss Chemielaborant werden. Heute ist sein Arbeitsplatz die Kläranlage der Stadt Frankfurt. Sein Interesse für Chemie und Biologie kann der 20-Jährige bei seiner Tätigkeit als Fachkraft für Abwassertechnik hervorragend einbringen. „Dafür habe ich genau die richtige Ausbildung gewählt“, sagt er. Ein Gerücht sei zudem, dass die Arbeit im Klärwerk schmutzig sei: „Eklig ist das überhaupt nicht“, versichert er.

Als Fachkraft für Abwassertechnik sorgt Sandro Alessi für eine saubere Umwelt

Zuständig ist Sandro unter anderem für die Steuerung und Reinigung der Anlage, aber auch für die Kontrolle der Wasserwerte im Labor. An Naturwissenschaften hatte Sandro schon immer Spaß. „Als Kind wollte ich etwas mit Insektenforschung machen“, erzählt er. Neben Bio gehörte aber auch Chemie zu seinen Lieblingsfächern. Deshalb bewarb er sich zunächst als Chemielaborant. Bei der Arbeitsagentur sei ihm jedoch zu einer Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik geraten worden: „Diesen Beruf kannte ich damals noch gar nicht.“

Die Aussicht, dort im Labor arbeiten zu können, habe ihn jedoch überzeugt. Bei der Stadt, die diese Fachrichtung anbietet, wurde Sandro auch sofort genommen. Wie vielseitig die Ausbildung ist, zeigte sich gleich zu Anfang. „Begonnen haben wir mit Metallbearbeitung“, erinnert er sich. In der Lehrwerkstatt lernte er, Werkstücke richtig zuzufeilen. Im Berufsleben brauche er diese Fähigkeit zwar nur noch selten: „Das machen bei uns die Konstruktionsmechaniker.“ In kleineren Anlagen würden von den Fachkräften jedoch zum Teil auch Schlosserarbeiten übernommen.

Biologische und chemische Prozesse helfen beim Reinigen

 
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