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Höchstleistung in Sport und Job

Glücklich mit der Doppelkarriere: Daniel Brodmeier verbindet die Karriere als Sportschütze mit der Ausbildung zum Laborelektroniker. Foto: privat
Daniel Brodmeier ist glücklich mit der Doppelkarriere.

Daniel Brodmeier gelingt es gut, der Doppelbelastung von Sport und Ausbildung Stand zu halten: Der 27-jährige Sportschütze ist amtierender Vize-Welt- und Vize-Europameister, seine sportliche Laufbahn begann er mit acht Jahren. Seit 2003 sitzt er fest im beruflichen Sattel. Begonnen hat er seine zweite Karriere parallel zur ersten als Auszubildender. Heute ist er Laborelektroniker in der Messtechnik bei Osram OS. Sein nächstes großes sportliches Ziel: Olympia 2016 in Rio de Janeiro.

Die Kombination aus Spitzensport und Job sei nur möglich, weil sein Team ihn unterstützt: Familie, Kollegen, Arbeitgeber, Trainer, Mentaltrainer, Psychologen. Zusammen tragen sie zu Brodmeiers Erfolgen bei. 100 Tage bezahlte Freistellung von der Arbeit im Jahr seien das eine. Würden jedoch seine Kollegen nicht hinter ihm stehen und seine Arbeit übernehmen, wenn er im Trainingslager oder Wettkampf ist, würde es nicht funktionieren.

„Auszeichnungen gewinne ich nicht allein, sondern zusammen mit meinen Kollegen und meinem Arbeitgeber. Sie alle sind ein wichtiger Teil meines Teams. Daher nehme ich Pokale und Medaillen immer mit in meine Abteilung“, sagt Brodmeier. So richtig habe das aber erst funktioniert, seit er bei den Olympischen Spielen war. 2012 wurde er in London Fünfter. „Uns Sportlern gelingt es, heute bei einer WM und morgen wieder im Job Höchstleistung abzuliefern“, sagt Brodmeier aus eigener Erfahrung.

Mehr Infos unter:
 
 Deutsche Sporthilfe, Olympiastützpunkte Deutschlands

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