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Weltmeister mit Plan B

Die Deutsche Sporthilfe unterstützt Sportler dabei, Leistungssport und Ausbildung zu vereinbaren.
Plan B - Spitzensport und Ausbildung verbinden

Wie man Spitzensportkarriere und Ausbildung (bspw. zum Laborelektroniker) vereinbar machen kann

Nicht für jeden Top-Sportler in Deutschland sieht es finanziell so rosig aus wie für die Stars der Fußball-Bundesliga. Gerade für die Sportler, die bei den Olympischen Spielen um Medaillen kämpfen, ist es notwendig, sich neben dem Leistungssport mit teilweise bis zu 40 Stunden Training in der Woche, um Ausbildung, Studium und Berufseinstieg zu kümmern. Das erfordert viel Einsatzwillen, Disziplin und ein gutes Zeitmanagement.

Ohne Hilfe und spezielle Angebote wäre das kaum möglich. In Deutschland bieten viele Institutionen Unterstützung an. Auf den „Eliteschulen des Sports“, größtenteils mit angeschlossenem Sportinternat, bekommen schon die jungen Talente mehr Freiräume für Training und Wettkampfreisen. Einige Unternehmen bieten über Teilzeitmodelle die Möglichkeit, trotz Ausbildung weiter Spitzensport zu betreiben. Viele Universitäten bieten Spitzensportlern erleichterte Zulassungsvoraussetzungen an und machen es sogar möglich, dass zum Beispiel Klausuren nachgeschrieben werden können, wenn wichtige Wettkämpfe auf den Prüfungsterminen liegen. Die Deutsche Sporthilfe bietet mit dem „Deutsche Bank Sport-Stipendium“ eine Unterstützung von 400 Euro im Monat für ihre studierenden Athleten und später über „Kurzzeit-Praktika“ mit einem erleichterten Bewerbungsverfahren bei über 150 Unternehmen eine Möglichkeit, trotz Nachteilen im Lebenslauf gegenüber gleichaltrigen Kommilitonen, im Beruf anzukommen.

Praktikantenbörse für Sportler
Ein weiterer wichtiger Baustein für den Start in die Karriere nach der Karriere ist die Praktikantenbörse für Unternehmen und Spitzensportler – ein Angebot der Deutschen Sporthilfe, Deutschen Bank und Deutschen Unternehmerbörse DUB.de. Hier laden Athleten ihre Profile auf der Online-Plattform hoch, Unternehmen können sich passende Kandidaten für ein Praktikum aussuchen und anschreiben. Allen Athleten mit Bundeskaderstatus (A-, B-, C-Kader, bzw. D/CKader) steht dieses Angebot offen.

Erstgespräch mit Laufbahnberater
Die Laufbahnberater an den regionalen Olympiastützpunkten in Deutschland begleiten Spitzensportler auf dem gesamten Weg vom Nachwuchssportler bis zum Berufseinstieg nach dem Karriereende. Mit Beginn der Sporthilfe-Förderung müssen Athleten ein verpflichtendes Erstgespräch mit ihrem Laufbahnberater führen. Dieser hilft bei Planung und Koordination der schulischen und beruflichen Karriere mit dem Leistungssport. „Viele kommen mit 15 Jahren zu uns. Wir motivieren sie, Weltmeister zu werden, machen ihnen aber auch klar, dass sie Plan B in der Tasche haben sollten“, sagt Axel Kuhlen, Sprecher der Laufbahnberater der Olympiastützpunkte Deutschlands. Am Standort München betreut er mit seinem Team etwa 900 Kaderathleten.

Daniel Brodmeier ist einer von ihnen. Er macht neben dem Sport eine Ausbildung zum Laborelektroniker.

So hält er der Doppelbelastung stand.

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