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Weit weg vom alten Labormaus-Image

Janina Kühnast ist Chemielaborantin im 2. Ausbildungsjahr.
Angehende Chemielaboranten sollten Spaß an Naturwissenschaften und Technik haben.

Gerald Mosel ist Ausbildungsleiter beim Chemieunternehmen Oxea GmbH in Oberhausen und weiß die Zeichen der Zeit genau zu deuten. Seine Branche vollzieht immer noch Veränderungen. „Die chemische Industrie steht seit Jahrzehnten im globalen Wettbewerb und muss sich gegen eine starke Konkurrenz behaupten. Dies führt dazu, dass  die chemischen Produktionsprozesse in Deutschland effizient, nachhaltig und mit hoher Qualität  betrieben werden müssen“, so Gerald Mosel.  Dies sei, neben der Fähigkeit zur Innovation, die Herausforderung, die es zu meistern gelte und hat natürlich auch  Auswirkungen auf die Ausbildung bei Oxea.

Positive Zukunft für die Chemiebranche

„Die Facharbeiter der Zukunft müssen, möglichst selbstständig, komplexe Arbeitsabläufe verstehen und betreiben“, so Mosel. „Wir müssen die jungen Menschen auf diese Herausforderungen sauber vorbereiten.“

Eine, die sich diesen Zielen gerne stellt, ist Patricia Lysson, Chemikantin im ersten Ausbildungsjahr. Sie hat ihre Leidenschaft für die Chemie im Leistungskurs der Schule entdeckt und schnell beschlossen: „Ich will Chemikantin werden.“ Zusätzlich habe die positive Zukunft der Chemiebranche ihre Entscheidung bestätigt.

Förderprogramme für den Nachwuchs

Wer Spaß an Naturwissenschaften und Technik mitbringt und auch noch „über die Fähigkeit zum prozessorientierten Denken verfügt“, so der Oxea-Ausbildungsleiter, eignet sich bestens für eine Karriere in der Chemiebranche. Und die Aussichten sind besser denn je: „Oxea betreibt eine bedarfsorientierte Ausbildungspolitik. Das bedeutet, dass die Chance, nach der Ausbildung übernommen zu werden, gut ist. Und durch den demografischen Wandel der nächsten zehn Jahre werden neben vielen Facharbeitern auch Führungskräfte in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Hier sind die Chancen für den Nachwuchs. Oxea hat im Rahmen einer nachhaltigen Personalplanung dafür Förderprogramme etabliert.“

Dass sich Oxea sehr für seine Mitarbeiter einsetzt, zeigen auch spezielle Programme wie das zur Gesundheitsförderung. Es werden viele Kurse zum Thema angeboten. „Außerdem“, berichtet Patricia, „gibt es einmal jährlich den Tag der Ausbildung.“ Dort können sich Schüler ein Bild über die angebotenen Berufe machen. „Was ich besonders toll finde ist, dass Oxea mit den neuen Auszubildenden immer eine Bildungsfreizeit beziehungsweise Kennenlernfahrt durchführt, damit Auszubildende und Ausbilder die Möglichkeit haben, sich besser kennen zu lernen“, so die angehende Chemikantin.

Sie will zunächst ihre Ausbildung erfolgreich absolvieren und hofft, dann bei Oxea übernommen zu werden. „Anschließend möchte ich gerne eine Weiterbildung zur Technikerin oder zum Meister machen und hoffe im Anschluss, eine Stelle zu bekommen.“

(Stand: 18.02.2014)

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