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„Jeder soll für seinen Traum kämpfen“

Dennis Schulze liebt die Bühne!
Foto: Dreamcatcher Live Entertainment
Dennis Schulze liebt die Bühne!

Dennis Schulze über seine Ausbildung zum Bühnendarsteller bei der Stage School

abiQ: Hallo Dennis, dein Job klingt ja wirklich spannend. Wie bist du auf die Idee gekommen, so einem Beruf nachzugehen?

Dennis: Ich habe mich in meiner Teenagerzeit bereits für Theater und Gesang interessiert und während des Abiturs an verschiedenen Aktivitäten teilgenommen. Ich war in der Theater-AG, habe englisches Theater gespielt, war Mitglied im Chor und hatte außerdem eine Band. Ab 17 Jahren nahm ich Gesangsunterricht und wollte dann nach meinem Abitur alles zusammenbringen. Deswegen habe ich mich entschieden, dies in Form eines Musicaldarstellers zu verwirklichen. Ich konnte mir anfangs nicht vorstellen, Musicals zu spielen, da ich mit Tanz zu der Zeit nichts am Hut hatte. Der Workshop bei der Stage School hat das grundlegend geändert: Mit dem Tanzen klappt es jetzt gut. (lacht)

abiQ: Der Job als Bühnendarsteller gilt bei vielen ja als wirtschaftlich unsicher. Woher hast du die Sicherheit genommen, deiner Leidenschaft nachgehen zu können?

Dennis: Ich arbeite nebenher bei der Lufthansa als Flugbegleiter. Nach dem Abitur wollte ich mich finanziell absichern und habe deshalb eine solide Ausbildung absolviert. Mit dieser Ausbildung waren die Geldsorgen zwar weg, aber der innere Drang, auf der Bühne zu stehen, nicht. Daher habe ich an dem Workshop der Stage School teilgenommen. Ich bin der Meinung, dass man sich seine Ziele erarbeiten muss, aber dann kann man sie auch erreichen. Jeder sollte für seinen Traum kämpfen, denn nichts kommt von selbst.

Dennis in seiner Rolle auf Tour mit dem Familienmusical "Yakari".
Foto: Dreamcatcher Live Entertainment
Dennis in seiner Rolle als "Yakari"

abiQ: Wieso hast du dich für das Ausbildungsangebot bei der Stage School entschieden?

Dennis: Ich habe mich dann für die Stage School entschieden, da sie ein gutes Abbild des Musical Marktes darstellt. Wir haben an der Schule viele gute und unterschiedliche Schüler, mit verschiedenen Charakteren und Leistungslevel. Dadurch muss man sich hervorheben, sich selbst in den Hintern treten und motivieren. (lacht) Das ist super. Später ist man auch nicht der Einzige, sondern hat viele Mitstreiter. Außerdem hat die Stage School viele Kontakte und dadurch Vermittlungsmöglichkeiten, da sie die älteste private Schule in Deutschland ist und sich damit auch einen Namen gemacht hat. Aufgrund des großen Pools an Schülern wenden sich Bühnenproduktionen bei ihrer Suche nach Darstellern gerne an die Stage School. Die Dozenten an der Schule sind auch echt super.

abiQ: Die Stage School bietet ja auch einen Dreiklang aus Tanz, Gesang und Schauspiel in der Ausbildung an. Ist das auch ein Grund gewesen, weswegen du dich für sie entschieden hast?

Dennis: Ja, auf jeden Fall. Wir haben an der Stage School ja keinen Schwerpunkt und werden in allen drei Spaten gleich ausgebildet, was ich als sehr wichtig ansehe. Die Zeiten, dass nur eine gute Stimme ausreicht, sind vorbei, heutzutage muss sich ein Bühnendarsteller auch bewegen können.

Dennis ist auf der Bühne in seinem Element. Foto: Damon Jah
Dennis in seinem Element

abiQ: Was sind deine Ziele für die Zukunft?

Dennis: Jetzt, wo ich meine ersten Erfahrungen sammeln konnte, und das glücklicherweise auch in einer Hauptrolle der größten Familienproduktion Deutschlands, habe ich Blut geleckt. (lacht) Ich möchte an neuen Herausforderungen wachsen, mich persönlich und künstlerisch weiterentwickeln und meine Grenzen austesten. Ich habe das Ziel, immer besser zu werden und weitere Rollen zu ergattern, um von meiner Leidenschaft, der Kunst, leben zu können. Es gibt für mich aber auch noch viele Bereiche um die Bühne herum. Ich könnte mir auch vorstellen, als Regisseur, Vocal Coach oder Dozent zu arbeiten. Alle sehen immer nur die Personen im Rampenlicht, es gibt aber auch andere Jobs, mit denen man Geld verdienen kann und denen ich auch offen gegenüber bin. Es ist zwar schön, Hauptrollen spielen zu können, aber ich bin niemand der Nebenrollen nicht schätzt. Keiner ist in meinen Augen minderwertig und jeder Darsteller muss Herzblut und Leidenschaft zeigen. Das möchte ich auch in Zukunft tun, um die Zuschauer zu begeistern.

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