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International und facettenreich: die Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann

Schifffahrtskaufleute sorgen dafür, dass Waren sicher von A nach B kommen.
Foto: MOL

Sarah Hilms und Christopher Richter wollen Schifffahrtskaufleute werden. Welche Umgebung würde sich dafür besser eignen als der Hamburger Hafen? Der größte Seehafen Deutschlands ist einer der produktivsten weltweit. Ihre Ausbildung machen Sarah und Christopher bei MOL. Welche Aufgaben sie dort meistern und welche Fähigkeiten dafür gefragt sind, verraten sie im Interview mit Stuzubi.

Stuzubi: Warum habt ihr euch dazu entschlossen, Schifffahrtskaufleute zu werden?

Sarah und Christopher: Hamburg ist bekannt für seinen Hafen. Die Branche hat uns schon lange fasziniert und uns haben die Hintergründe des globalen Warenverkehrs und die Logistik, die dahinter steckt sehr interessiert. Außerdem ist es ein internationaler Beruf, der sehr facettenreich ist und uns somit sehr gute Möglichkeiten bietet uns weiterzuentwickeln.

Stuzubi: Wie sieht ein typischer Tagesablauf aus?

Sarah und Christopher: Wir als Auszubildende durchlaufen alle Abteilungen während unserer Ausbildung, weshalb die Arbeitsabläufe natürlich variieren. Generell geht es aber immer darum, auf die Ansprüche und Wünsche unserer Kunden einzugehen und einen reibungslosen Ablauf der Verschiffung der Ware sicherzustellen. Bei Fragen oder Problemen stehen wir unseren Kunden zur Seite und kümmern uns um eine schnelle Lösung.

Sarah Hilms und Christopher Richter werden Schifffahrtskaufleute bei MOL.
Foto: MOL

Stuzubi: Welche Voraussetzungen sollte ein Auszubildender eurer Meinung nach mitbringen, um die anfallenden Aufgaben zu meistern?

Sarah und Christopher: Ein Azubi sollte aufgeschlossen und mit viel Enthusiasmus an neue Aufgaben herangehen. Teamfähigkeit und Eigeninitiative sind wichtig. Die Azubis sollten dem Thema Ausland offen gegenüber stehen, da MOL uns Azubis viele Möglichkeiten gibt, durch Auslandsaufenthalte einen breit gefächerten Einblick zu bekommen. Daher zählen auch gute Englischkenntnisse zu den Grundvoraussetzungen.

Stuzubi: Seid ihr auch mal selbst auf Schiffen unterwegs?

Sarah und Christopher: Eine Reise auf dem Schiff ist nicht Teil der Ausbildung. Jedoch ermöglicht MOL seinen Azubis viele Möglichkeiten, einen Rundumblick über alle Bereiche rund um die Schifffahrt zu bekommen. Daher haben wir Azubis auch die Möglichkeit, auf eines unserer MOL Schiffe zu gehen, während es im Hafen liegt, und uns dieses einmal vom Nahen anzuschauen. Viele weitere Ausflüge sind möglich, diese werden in Eigeninitiative von den Azubis organisiert.

Die Containerbrücken im Hamburger Hafen sind hoch modern.
Foto: MOL

Stuzubi: Was hat euch in der Ausbildung bisher am meisten Spaß gemacht? Gibt es eine besondere Herausforderung, die noch vor euch liegt?

Sarah und Christopher: Uns macht besonders Spaß, dass es ein internationaler Beruf ist und man seine Englischkenntnisse einbringen kann. Man kommt in Kontakt mit Menschen aus unterschiedlichsten Ländern und lernt somit auch die verschiedenen Arbeitsweisen der kennen. Toll ist es auch, dass wir bei MOL als Azubi als vollwertiges Teammitglied angesehen werden. Nach der Einarbeitung in den Abteilungen können wir bereits selbstständig mitarbeiten.
Etwas Besonderes sind die Aufenthalte in unseren ausländischen Büros, in denen wir das Gelernte umsetzen, aber auch viel Neues lernen.

Stuzubi: Habt ihr schon Vorstellungen davon, wie es nach eurer Ausbildung weitergeht? Habt ihr ein bestimmtes Karriereziel?

Sarah und Christopher: Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung möchten wir MOL gerne mit unseren erlernten Kenntnissen unterstützen und persönlich weiter wachsen, um in ein paar Jahren den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu machen.  

Stuzubi: Danke für das Interview und viel Erfolg euch beiden!

(Stand: 06.10.2014)

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