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Irgendwann ab zum Großkunden

Außendienstler haben ein ähnliches Aufgabengebiet wie Innendienstler, arbeiten aber oft von zu Hause aus und besuchen den Kunden direkt. Gerade Großkunden werden so bedient, um auf ihre Wünsche besser eingehen zu können. Für Grünschnäbel ist diese Tätigkeit aber noch nichts, erklärt Rastislav. „Sich mit dem Großkunden an einen Tisch zu setzen und über Vertragsdetails zu quatschen, das zeugt schon von einer gewissen Reife und Erfahrung.“ Die Verträge, die dort abgewickelt werden, bewegen sich im siebenstelligen Bereich.

Nach drei Jahren Berufserfahrung kann Rastislav diese Verantwortung noch nicht tragen. Genau das ist aber sein Ziel für die kommenden Jahre: „Der Job ist sicherlich komplexer und schwieriger, anderseits wächst man mit der Herausforderung – und auf dem Lohnzettel zeigt sich das natürlich auch.“ In Kauf nehmen würde er dafür auch die längeren Arbeitszeiten.

Keine Überstunden für Azubis und Angestellte

In Rastislavs Bereich sind diese allerdings moderat. Da er noch keine Außenbesuche übernimmt, ist nach Dienstschluss für ihn Feierabend. Eine 40 Stunde Woche sei normal, zuhause Überstunden schieben müssten nur Außendienstler oder Abteilungsleiter: „Es ist ein angenehmer Job, mit angenehmen Arbeitszeiten.“

Ändern an seinem Werdegang würde er in der Nachbetrachtung nicht viel, sagt er mir abschließend, als er mich durchs Treppenhaus zurück zur Pforte begleitet: „Könnte ich heute noch einmal die Uhr zurückdrehen, dann hätte ich alles genauso gemacht wie damals. Außer das Bewerbungsformular für das Dualstudium in Köln, das hätte ich wahrscheinlich abgeschickt. Trotz all der mit Tintenkiller übermalten Stellen. Dann hätte ich vielleicht schon jetzt alle Qualifikationen in der Tasche!

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