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Ausbildung im Blaumann

Kai und Laura haben sich trotz Abitur für eine Ausbildung entschieden – studieren kann man später immer noch.

Aber Laura hat ihre Ausbildung nicht nur im Büro verbracht, sondern stand sechs Monate im Blaumann auch an den Lkws, die im Hof der Firma den Edelstahlschrott abluden. „Das war sehr abwechslungsreich, denn ich habe alle Abläufe begleitet“, schwärmt sie. „Man muss bei der Anlieferung das Material prüfen, es dürfen zum Beispiel keine Kupferteile dabei sein, denn die haben in einer Edelstahllieferung nichts zu suchen.

„Unsere Kunden machen genaue Vorgaben wie viel  Nickel, Chrom- oder Kupfergehalt unser Material enthalten darf, damit beim Einschmelzen im Stahlwerk auch der gewünschte Werkstoff herauskommt,“ erklärt Laura die Arbeit auf dem Schrottplatz: „Daher ist es wichtig die Schrottanlieferungen genau zu prüfen, damit wir an die Stahlwerke auch den exakten Mix liefern können.“

Einstieg ins Berufsleben

Kai Winheller ist 20 Jahre alt und hat sein erstes Lehrjahr bereits gemeistert. Nach seinem Abitur hat er eine Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann begonnen. „Ich wollte nach der langen Schulzeit so richtig ins Berufsleben einsteigen und Geld verdienen“, begründet er seine Entscheidung gegen die Uni. Bei einer Online-Jobbörse sei er auf den Ausbildungsplatz bei ELG zum Groß- und Außenhandelskaufmann gestoßen. „In der Ausbildung kann ich meine mathematischen und sprachlichen Fähigkeiten gut anwenden.“

Rechnungen checken und Angebote schreiben

Wie auch Laura, durchläuft Kai in seiner Ausbildung alle Abteilungen des Unternehmens wie beispielsweise die Speditionsabteilung, Ein- und Verkauf, Buchhaltung und Rechnungsprüfung. In der Rechnungsprüfung werden gar nicht so viele Rechnungen geprüft, wie der Name sagt. „Hier buchen wir Rechnungen, leisten Teilzahlungen und machen den Monatsabschluss,“ erzählt Kai. Hier werden aber auch Verkaufsrechnungen geprüft, in jeder Hinsicht, „wir checken, ob die Rechnungen sachlich und preislich korrekt sind“, sagt Kai.

Blechabteilung

Auch in der Blechabteilung der Firma war Kai bereits im Einsatz. Im Gegensatz zum Edelstahlrecycling auf dem Schrottplatz werden hier neue Edelstahlbleche bearbeitet und gehandelt.  „Wenn ein Kunde anruft und ein Großformat Blech kaufen möchte, dann muss man den Preis kennen und wissen, wo diese Bleche gelagert sind und wie die angeliefert werden, “ erklärt der 20-Jährige. Als abwechslungsreich empfand Kai, dass er in der Blechabteilung auch selbst an der Schleifmaschine stehen durfte. „Das war eine interessante Erfahrung, wie die Bleche bearbeitet und verkauft werden!“ findet er.

Lieblingsfach ‚Kaufmännische Steuerung und Kontrolle‘

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