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Immer gute Laune

Loan lernt in ihrer Ausbildung zur Verkäuferin, die Waren ansprechend auszustellen.

Ein Naturtalent ist Loan, was den Umgang mit Menschen angeht. Diese Fähigkeit spielt bei dem Beruf der Verkäuferin eine große Rolle. „Wichtig ist es, immer freundlich zu sein und zu lächeln“, erklärt sie. Das fällt ihr aber ohnehin nicht schwer: „Ich habe sowieso immer gute Laune.

Wie man auch mit schwierigen Kunden gut zurecht kommt, lernt sie unter anderem auch in der Berufsschule: „Ich bekomme eine
Menge Tipps, die dann in der Praxis auch meistens wirklich funktionieren.“ Bei Rollenspielen üben sie und ihre Mitschüler, wie man einen Kunden richtig bedient: „Wir haben zum Beispiel gelernt, dass man nur offene Fragen stellen soll, auf die der Kunde nicht mit Ja oder Nein antworten kann.“ Anschließend werden die Szenen besprochen und Verbesserungsvorschläge gemacht. Dieses Fach heißt Warenverkaufskunde und ist Loans Lieblingsfach.

Außerdem hat sie Unterricht in Rechnungswesen und lernt in Kalkulation unter anderem, wie man ausrechnet, wie viel ein einzelnes Stück eines Produkts kostet. „Dabei muss man zum Beispiel auch die Personalkosten berücksichtigen“, erklärt sie. Überhaupt müsse man in ihrem Beruf gut rechnen können. Zu Loans Aufgaben gehört nämlich auch, zu kassieren und abends zu überprüfen, ob die Einnahmen stimmen: „Manchmal wurde eine Anzahlung übersehen oder ein Gutschein falsch eingebucht.“ Dann muss der Vorfall am nächsten Tag an die Zentrale gemeldet, der Fehler gefunden und behoben werden.

Zwillinge gewünscht

Gefragt ist bei Verkäufern außerdem ein gutes Auge – sie müssen die Waren nämlich nicht nur einräumen, sondern auch dekorieren. An der Berufsschule werden sie deshalb in Warenpräsentation unterrichtet. Im Geschäft gestaltet Loan die Auslagen zwar noch nicht selbstständig: „Aber ich darf Vorschläge machen, und wenn sie meiner Chefin gefallen, werden sie auch umgesetzt.“

Insgesamt ist Loan mit dem Berufsweg, den sie eingeschlagen hat, sehr zufrieden. Wenn ihre Noten gut genug sind, kann sie an ihren Abschluss sogar ein drittes Lehrjahr anhängen. Dann ist sie Kauffrau im Einzelhandel – mit dieser Ausbildung kann man irgendwann mit etwas Glück sogar einmal eine eigene Filiale leiten. Ob Loan das anstrebt, weiß sie aber noch nicht: „Vorstellen könnte ich es mir vielleicht.“ Schon sicher ist sie sich jedoch in einer anderen Frage: Auf kurz oder lang möchte sie in ihrem Geschäft auch einmal Kundin sein können: „Kinder will ich auf jeden Fall, mindestens zwei. Und am liebsten Zwillinge.“

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