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Exchange Programm: von Brasilien bis Hongkong

Zehra und Maxim in der Lagerhalle in Neufahrn.
Zehra und Maxim in der Lagerhalle in Neufahrn.

Zum Ende ihrer Ausbildung kann sich Zehra Güzel sogar vorstellen, ins Ausland zu gehen. Claudia Haller, bei Panalpina in Neufahrn bei München fürs Personalmanagement zuständig, hat sie auf den Geschmack gebracht: „Panalpina bietet Interessenten nach ihrer Ausbildung an, für drei Monate an einem Exchange Programm teilzunehmen. Die Teilnehmer lernen den operativen Ablauf und die Prozesse in ausgewählten Panalpina-Häusern im Ausland kennen. Zum Beispiel in China, den USA und Kanada.

Auch ein Duales Studium ist möglich

Maxim Maurer hat nach seinem Abitur zunächst Jura studiert und dann „durch Freunde von Panalpina erfahren“. Das hat ihn neugierig gemacht und schließlich zu einem Vorpraktikum bei Panalpina geführt. Nachdem Maxim seine Schnupperzeit erfolgreich beendet hatte, wurde ihm ein Dualer Studiengang im Bereich Logistik bei Panalpina in Neufahrn angeboten. Jetzt studiert er nach dem sogenannten „Ravensburger Modell“ mit der Fachrichtung Spedition, Transport und Logistik bei der DHBW in Heidenheim/, Baden-Württemberg; in Bayern gibt‘s noch keinen entsprechenden Studiengang.

„Das bedeutet natürlich zu pendeln. Während des Studiums beziehe ich ein möbliertes Zimmer in Heidenheim“, schildert Maxim Maurer. Ihn stört das Hin- und Herfahren nicht. „Wir sind 24 Studenten und haben eine super Arbeitsatmosphäre an der DHBW. Ich freue mich deshalb immer, wenn ich nach Heidenheim fahren kann.“

Felgen nach Hawaii gebracht

Zurück in Neufahrn bei Panalpina sehnt er sich nach Wochen des Paukens dann wieder nach den praktischen Seiten seines zukünftigen Berufes. Und da passieren auch schon einmal ganz kuriose Dinge: „Für einen internationalen Automobilkonzern haben wir einmal einen Prototypen zum Fotoshooting nach Hawaii geschickt. Ein paar Tage nach Ankunft des Autos verlangte der Fotograf nach anderen Felgen. Die musste dann ein Kollege von uns persönlich dorthin bringe. Das war natürlich ein Traumjob, auf den jeder mal wartet.

Am liebsten nach Lateinamerika oder Australien

Was seine Zukunft angeht, hat Maxim Maurer auch schon ganz konkrete Vorstellungen: „Ich möchte unbedingt bei Panalpina bleiben und gerne ins Ausland gehen. Am liebsten nach Lateinamerika oder auch gerne nach Australien.“ Personalleiterin Claudia Haller ist da ganz zuversichtlich, weil Maxim alle Voraussetzungen für eine Karriere bei Panalpina mitbringt: „Kommunikationsbereitschaft und Organisationstalent sind in dem Beruf unabdingbar.“

Darüber hinaus achtet Claudia Haller in den Bewerbungsunterlagen aber auch auf Themen wie ehrenamtliche Tätigkeiten, Internationalität, Sprachen und Teamfähigkeit. Wer sich bewerben will, sollte Minimum einen guten Mittleren Schulabschluss vorweisen. Die Interessanten der Realschulen machen inzwischen 40 Prozent unter den Gesamtbewerbern aus. 60 Prozent stellen immer noch die Abiturienten.

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