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Ein bisschen wie Tetris

Das Beladen eines LKWs vergleicht Philipp mit dem Computerspiel der 90er Jahre: Tetris.
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Allerdings gebe es auch in Ausnahmefällen Fahrer, die der englischen Sprache nicht mächtig seien: „Manche können es gar nicht, andere nur ein paar Brocken.“ Auch hier weiß Philipp sich zu helfen. Entweder redet er „mit Händen und Füßen“, oder er malt das, was er mitteilen will, einfach auf. Noch nicht im Einsatz war Philipp bei der Planung der Strecken. Speditionskaufleute müssen nämlich entscheiden, welche Route die günstigste ist. Grundkenntnisse in Erdkunde sind dafür von Vorteil. „Zumindest sollte man wissen, wo die Metropolen liegen“, sagt der Azubi. Jeden kleinen Ort zu kennen sei aber nicht nötig: „Das macht der Computer.“

Zuständig ist er außerdem dafür, dass der Lastwagen richtig beladen wird. Selbst Hand anlegen muss er zwar nicht. Aber er entscheidet, welche Waren wo auf der Ladefläche platziert werden. Eine Rolle spiele dabei die Verteilung des Gewichts, erklärt er. Außerdem dürfe kein Stauraum verschwendet werden: „Das ist fast ein bisschen wie Tetris spielen.“ Gefragt sei räumliches Vorstellungsvermögen.

Wie man die Beladung von Lastern plant und organisiert, lernt er an der Berufsschule, die er alle drei Monate für vier bis sechs Wochen besucht. Thema im Unterricht ist zum Beispiel außerdem, wer bei einer Beschädigung oder Diebstahl der Ware haftet: „Dazu müssen wir uns auch mit Gesetzestexten befassen.“ Anfangs sei es für ihn nicht ganz einfach gewesen, sich in die Stoffgebiete einzuarbeiten, „das war alles neu für mich.“ Inzwischen komme er jedoch gut im Unterricht mit. Auch seine Noten können sich sehen lassen: Er steht zwischen zwei und drei.

Noch besser sieht seine Bewertung im Praktischen aus. Für seine Arbeitsergebnisse erhält Philipp nämlich von den Vorgesetzten Noten. „Meine Beurteilungen bewegen sich immer zwischen gut und sehr gut“, freut er sich. Deshalb sei er guter Hoffnung, dass er nach seinem Abschluss von seiner Firma übernommen werde: „Das fände ich optimal.“

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