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Der beste Weg

Philipp hat nach etlichen Praktika die passende Ausbildung gefunden.

Als Philipp vor rund zwei Jahren seine Mittlere Reife abgeschlossen hat, ging es ihm wie vielen Schülern: Er wusste zwar, in welche Richtung er gehen wollte. Sich auf einen bestimmten Beruf festzulegen, fiel ihm aber gar nicht so leicht. „Klar war damals nur, dass ich ins Büro wollte“, erzählt er. Herausgefunden hatte er das über mehrere Praktika – eines davon absolvierte er im Lager, ein weiteres als Elektriker und vier am Schreibtisch: „So habe ich gemerkt, was mir am besten liegt.“

Doch wie findet man unter den zahlreichen, kaufmännischen Ausbildungsrichtungen die passende? Philipp hat das Problem pragmatisch gelöst und bewarb sich für unterschiedliche Berufe, etwa als Bürokaufmann und als Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Für die Ausbildung zum Speditionskaufmann erhielt er eine Zusage. „Wie interessant der Beruf ist, habe ich erst richtig gemerkt, als ich angefangen habe“, berichtet der Azubi.

Wechsel durch die Abteilungen

Derzeit arbeitet er im Controlling. Das bedeutet: Er hilft mit, Informationen darüber zu beschaffen, wie viel Geld das Unternehmen wofür ausgibt. Alle drei Monate wechselt er die Abteilung. In der Disposition etwa hat er den Kunden am Telefon die Dienstleistung seines Unternehmens, nämlich Waren zu transportieren, verkauft. „Von all meinen Aufgaben war das bis jetzt das komplexeste, aber auch interessanteste“, schwärmt er. Der Grund: Philipp durfte probeweise selbstständig mit den Kunden verhandeln.

Spannend findet er außerdem den Kontakt zu den Lastwagenfahrern. Hier kommt Philipp seine Begabung für Fremdsprachen zugute: „Schon in der Schule war ich gut  in Englisch.“ Nun kann er diese Fähigkeit im Arbeitsalltag im Gespräch mit den Kollegen anwenden. Viele der Männer, die in diesem Unternehmensbereich hinter dem Steuer dafür sorgen, dass die Ladung sicher ankommt, stammen nämlich aus Polen, Tschechien oder der Ukraine. „Sie erzählen gern von ihren Touren“, verrät Philipp. Oft seien die Berichte sehr lustig und skurril. Jedoch räumt er ein: „Man muss aufpassen, dass man sich nicht verplaudert, sonst dauert alles zu lang.“

Ein bisschen wie Tetris

 
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