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"Spaß am Umgang mit Mode und Menschen"

Laura Heberer, Ausbildungskoordinatorin im Peek & Cloppenburg-Weltstadthaus Frankfurt/Main und Simon Klaedtke, im 2. Ausbildungsjahr zum Handelsfachwirt, sprechen mit uns über die Karrierewege in dem internationalen Modeunternehmen.
Karriere in der Mode

abiQ: Simon, was hat dich davon überzeugt, nach dem Abitur eine Ausbildung zum Handelsfachwirt zu starten?
Simon Klaedtke: Eigentlich war für mich zunächst nur klar, dass ich nach dem Abi nicht direkt ein Studium starten wollte. Ich habe an einem Berufscoaching teilgenommen und bin in dem Zusammenhang auf Peek & Cloppenburg gestoßen. Ich interessiere mich auch privat für Mode und konnte P&C als trendbewusstes und dynamisches Unternehmen kennenlernen. So stand mein Entschluss schnell fest, mich dort zu bewerben. Da ich außerdem viel Spaß im Umgang mit Menschen habe und die Ausbildung bei P&C einen sehr guten
Ruf genießt, wollte ich dort unbedingt starten.

abiQ: Frau Heberer, in welchen Bereichen bildet Peek & Cloppenburg denn generell aus?
Laura Heberer: Im Bereich Verkauf beschäftigen wir die meisten Auszubildenden, wie Kaufleute im Einzelhandel,  Handelsfachwirte und duale Studenten. Wir bilden zudem in den einzelnen Dekorationsabteilungen zum Gestalter für visuelles Marketing und in unseren Verwaltungen Kaufleute für Büromanagement aus. Für jeden Ausbildungsgang sind die Voraussetzungen unterschiedlich, für den Handelsfachwirt und das duale Studium ist bei uns im Unternehmen die Allgemeine Hochschulreife eine Voraussetzung. Generell decken die Schulabschlüsse unserer Bewerber die gesamte Bandbreite von Haupt- und Realschule über Fachabitur und Abitur ab.

Imposant: das Verkaufshaus von Peek &
Cloppenburg in Frankfurt/Main.
Bei Peek & Cloppenburg bekommen die Azubis auch einen Blick hinter die Kulissen

abiQ: Simon, was waren die bisherigen Highlights deiner Ausbildung und was hattest du dir ganz anders vorgestellt?
Simon Klaedtke: Dieses Jahr im August durfte ich die Patenschaft für die neuen Handelsfachwirte bei uns im Haus übernehmen. So konnte ich mein bisher erworbenes Wissen weitergeben und den neuen Azubis mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihnen den Einstieg in die Ausbildung erleichtern. Ein weiteres Highlight im Verkauf ist für mich die Kundenberatung.Wenn ein Kunde immer wieder zu mir kommt und sich jedes Mal für die gute Beratung bedankt, ist das ein tolles Gefühl.
Zudem gestalten die vielen internen und externen Seminare zu den Themen Warenkunde, Personalführung oder Kundenansprache die Ausbildung interessant und abwechslungsreich. Besonders hat mich immer auch der Blick hinter die Kulissen gereizt. Gerade die verschiedenen Faktoren, die beispielsweise beim Warenaufbau oder bei der richtigen Präsentation und Anordnung der Ware zu beachten sind, haben mich sehr überrascht. Vor allem hat mich erstaunt, wie viele verschiedene Mitarbeiter zusammenarbeiten müssen, bis die Ware schließlich verkaufsgerecht auf die Fläche gelangt.

Mit Menschen und Mode zu tun zu haben begeistert Simon Klaedtke.
Eine gute Work-Life-Balance ist wichtig für das Betriebsklima

abiQ: Frau Heberer, welche Voraussetzungen sollte ein Bewerber für eine Ausbildung bei P&C denn grundsätzlich  mitbringen?
Laura  Heberer: Neben den  schulischen Voraussetzungen sollten unsere Bewerber Teamfähigkeit, Motivation und Engagement mitbringen. Zudem ist es ganz wichtig, Spaß am Umgang mit Menschen und Mode zu haben. Eine gewisse Eigenverantwortung und ein Verständnis für Zahlen sollten natürlich auch vorhanden sein. Die aktuelle Bewerbergeneration ist sehr selbstbewusst und anspruchsvoll. Themen wie Work-Life-Balance und Weiterbildung spielen eine wichtige Rolle. Auch der Spaß an der Arbeit ist den Bewerbern wichtig.

abiQ: Frau Heberer, und welche weiterführenden Chancen bieten sich in der Modebranche mit einer Ausbildung oder einem Studium?
Laura Heberer: Die Chancen in der Modebranche sind so vielseitig wie die Mode selbst. Es bieten sich reichlich Entwicklungsmöglichkeiten nach einer Ausbildung oder nach einem dualen Studium. Nehmen wir als Beispiel die Ausbildung zum Handelsfachwirt von Simon Klaedtke. Nach der Prüfung zum Kaufmann im Einzelhandel im 2. Ausbildungsjahr unterstützt er mehr und mehr den Abteilungsleiter. Im 3. Ausbildungsjahr erhält er einen ersten kleinen Verantwortungsbereich in der Abteilung und kann dem Abteilungsleiter zuarbeiten. Hierbei lernt er erste Führungsverantwortung zu übernehmen und wird so optimal auf den nächsten Step – die eigene Abteilung – vorbereitet.

Wir versuchen, jeden unserer Auszubildenden und Studenten persönlich und individuell zu fordern und zu fördern. Nach Abschluss der Ausbildung kann sich der Führungsnachwuchs über den Substitut, anschließend zum Abteilungsleiter und bei entsprechender Leistung und Engagement zum Storemanager oder Retail Buyer weiter entwickeln.

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Eine gute Möglichkeit, sich über die einzelnen Einstiegsmöglichkeiten und deren Voraussetzungen zu informieren: