Anmelden: Deine Vorteile
  • Persönliche Stellensuche
  • Magazin kostenlos bestellen
Jetzt anmelden
 

Auf Achse: Berufskraftfahrer

Alexander möchte einmal einen "coolen amerikanischen Truck fahren." Foto: aha

Spannung, Spaß und immer was Neues: Während seiner Ausbildung zum Berufskraftfahrer beim Zentralverband der Abfallwirtschaft Region Hannover (kurz: aha) ist für Alexander Bachmann kein Tag wie der andere. Der junge Auszubildende hat seinen Traumjob gefunden.

Stuzubi: Hallo Alexander! Du willst Berufskraftfahrer werden. War das von Kindertagen an schon immer dein Wunsch?

Alexander Bachmann:
Ich habe mich schon immer für Kraftfahrzeuge und für deren Technik interessiert, war mir aber nie so richtig sicher, was ich beruflich machen soll. Als ich dann in der Tageszeitung etwas über die dreijährige Berufsausbildung beim Zentralverband für Abfallwirtschaft der Region Hannover zum Berufskraftfahrer las, habe ich mich zu diesem Ausbildungsberuf sofort einschlägig im Internet erkundigt und bei aha beworben.

Mir ist es wichtig, dass ich mit dem, was ich täglich beruflich mache, auch gebraucht werde. Als Berufskraftfahrer bin ich nicht nur unentbehrlich für die Logistik, sondern werde auch in Zukunft eine wichtige Stütze des Transportwesens darstellen. Ich habe Spaß am selbstständigen Fahren und nutze gern moderne Technik im Zusammenhang mit kraftvollen Lastkraftwagen. Zudem liegt es mir, verantwortungsvoll mit Fahrzeugen, Ladungen und Menschen umzugehen. Ich mag es, Neues zu erleben und Unbekanntes zu sehen – dieser Beruf gibt mir die Möglichkeit dazu.

Im Kreise seiner erfahrenen Kollegen fühlt sich Azubi Alexander Bachmann (rechts) wohl. Foto: aha
Auch die Technik eines Fahrzeugs müssen Berufskraftfahrer kennen. Foto: aha

Stuzubi: Was waren die bisherigen Highlights in deiner Ausbildung?

Alexander Bachmann: Das selbstständige Fahren, besonders mit Sattelzügen, ist natürlich etwas ganz Besonderes – ich erinnere mich noch ganz genau an meine erste Fahrt, die ich allein durchgeführt habe. Da habe ich richtiges Vertrauen gespürt. Immerhin ist ein Ladungstransport eine wichtige Aufgabe, in der man eine große Verantwortung hat. Ein weiteres Highlight ist der Umgang mit den Kunden. Es macht mir viel Spaß, wenn ich beim Abladen in die erwartungsvollen Gesichter der Kunden blicken kann. Ich habe mit 18 Jahren bereits meinen LKW-Führerschein besessen, da hatten viele meiner Freunde nicht einmal einen PKW-Führerschein. Zudem hat mir besonders die Fahrausbildung zum LKW-Führerschein gefallen.

Stuzubi: Was hast du dir ganz anders vorgestellt?

Alexander Bachmann: Ein Arbeitsalltag gestaltet sich sehr unterschiedlich. Es gibt jeden Tag neue Herausforderungen, vieles zu lernen und zu erleben. Ich habe mit dieser großen Abwechslung nicht gerechnet und habe mir den Tagesrhythmus nicht so spannend und abwechslungsreich vorgestellt.

Stuzubi: Gibt es eigentlich einen Lieblings-Brummi, den du unbedingt einmal fahren möchtest?

Alexander Bachmann: Oh ja, ich würde gern einmal einen richtigen amerikanischen Truck, so wie man sie aus den Filmen kennt, fahren. Es wäre natürlich das Größte, solch einen LKW auch direkt in Amerika fahren zu können. Hier bei uns in Deutschland würde ich sehr gern einmal mit dem Scania Topline V8 R620 auf große Tour gehen.

Ein LKW-Führerschein ist natürlich Pflicht.
Für viele ein Kindheitstraum: Einmal einen solchen LKW fahren. Foto: aha

Stuzubi: Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Alexander Bachmann: Ich bin mit meiner Tätigkeit sehr zufrieden. Ich erlebe täglich Neues und habe mit vielen freundlichen Menschen zu tun. Ich könnte mir aber auch vorstellen irgendwann einmal im Busverkehr tätig zu sein. Vielleicht nutze ich aber auch mein Wissen, um eine Weiterbildung zum Disponent zu machen oder gar um mich mit einem eigenen Transportunternehmen selbstständig zu machen.

Stuzubi: Gibt es die Möglichkeit, sich als Berufskraftfahrer weiter zu qualifizieren?

Alexander Bachmann: Ja, die gibt es. Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen zum Verkehrsfachwirt, Kraftverkehrsmeister, Fachkraft für Lagerlogistik und Speditionskaufmann (z.B. Disponent). Auch eine Aus- beziehungsweise Weiterbildung zum Fahrlehrer wäre eine Möglichkeit.

Stuzubi: Vielen Dank, Alexander, für das freundliche Interview. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg für deine berufliche Karriere!

Zurück zu Ausbildung

 
Suche