Anmelden: Deine Vorteile
  • Persönliche Stellensuche
  • Magazin kostenlos bestellen
Jetzt anmelden
 

Auch Realschüler haben Chancen

Eine Abneigung gegen Mathe solltest du nicht haben, denn das Berechnen von Beiträgen gehört zum Arbeitsalltag.
Bei der Ausbildung zum Versicherungskaufmann lernt man auch Stochastik.

Wie man Beiträge berechnet, lernen Janike und Julia an der Berufsschule. Gebraucht wird dafür natürlich auch Stochastik, die Wahrscheinlichkeitsrechnung, etwa um einschätzen zu können, wie groß die Gefahr von Schäden durch Unwetter ist. „Aber man fängt bei null damit an“, versichert Julia. Geeignet ist der Beruf deshalb auch für Bewerber mit Mittlerer Reife, die sich in der Schule nicht mit diesem speziellen Gebiet der Mathematik beschäftigt haben.

Im Unterricht werden den beiden auch die verschiedenen Versicherungsarten erklärt, von der Unfall- über die Haftpflicht- bis hin zur KFZ-Versicherung. Vertieft wird das Wissen am Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft (BWV). Dort findet Unterricht ergänzend zur Berufsschule statt und die Auszubildenden können sich immer wieder treffen. „Weil wir in verschiedenen Abteilungen sind, sehen wir uns sonst nämlich gar nicht so oft“, sagte Janike.

Spannende und skurile Einblicke

Im Arbeitsalltag erhalten die Auszubildenden nicht nur Einblicke in alle Sparten der Versicherungen, sondern erleben auch immer wieder Interessantes, Skurriles und Bewegendes. So hat sich Janike zum Beispiel kürzlich darum gekümmert, einen passenden Versicherungsschutz für die Oldtimer eines Kunden zu finden: „Das waren ganz besondere Autos.“ Wie die seltenen Modelle aussehen, hat sie sich natürlich gleich im Internet angeschaut. Anschließend hat sie mit Hilfe von Kollegen recherchiert, welche Versicherung für diese Raritäten die beste ist.

Zuständig ist Janike auch für die Begleichung von Schäden. Was passiert ist, sieht sie auf den eingeschickten Fotos der Kunden, manchmal werden auch die zerstörten Gegenstände eingereicht. „Das geht einem dann schon nahe“, räumt sie ein. Allerdings sei es ein gutes Gefühl, den Betroffenen helfen zu können. So sorgt sie etwa bei Wasserschäden dafür, dass eine Trocknungsfirma Wände und Böden wieder instand setzt.

Das gute Gefühl, zu helfen

Zurück

 
Suche