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Wissen, worum es geht

Svens Schwerpunkt ist vielmehr die Abstimmung zwischen den Mitarbeitern im Haus und technischen Dienstleistern.
Statistische Auswertungen gehören zu Svens Alltag

Mit Kunden hat Sven dagegen relativ wenig zu tun. Sein Schwerpunkt ist vielmehr die Abstimmung zwischen den Mitarbeitern im Haus und technischen Dienstleistern. Ein gewisses technisches Grundverständnis sei daher wichtig, erklärt er: „Ich muss nicht bis ins kleinste Detail wissen, wie die Dinge funktionieren, aber die Zusammenhänge verstehen, um handeln zu können.“ Regelmäßig beobachtet er auch, wie intensiv das Online-Angebot von den Lesern genutzt wird.

Zur Auswertung der Zahlen gehört, bei eventuellen Einbrüchen nach Erklärungen zu suchen: „Ziel ist natürlich, dass die Frequenz möglichst hoch ist.“ Außerdem übernimmt er kaufmännische Aufgaben wie das Prüfen von Rechnungen. Auch das ist eine große Verantwortung – denn wenn die Beträge nicht stimmen, muss sein Verlag vielleicht ungerechtfertigter Weise zu viel bezahlen. Mit der Ausarbeitung von Budgets ist er aber noch nicht betraut: „Dafür braucht man mehr Erfahrung.“

Überall dabei

Neben vertieften Einblicken in Einzelbereichen erhalten Kim und Sven aber auch einen Überblick über das große Ganze. Während ihrer Ausbildung durchliefen sie fast alle Abteilungen des Verlags. Das sei sehr abwechslungsreich und spannend gewesen, schwärmt Sven: „Die Leute in der Redaktion sind zum Beispiel ganz anders als die im Archiv.“ Auch die Kommunikations- und PR-Abteilung, den Abo- und Kundenservice sowie die Produktion haben die Auszubildenden kennengelernt. „Medienkaufleute können in viele verschiedene Richtungen gehen“, erklärt Sven.

Ihm haben die zwei Monate bei den elektronischen Medien jedoch am meisten Spaß gemacht. Seine ursprüngliche Absicht, sich auf den Online-Sektor zu spezialisieren, habe sich dadurch bestätigt. Auch Kim ist mit ihrer Position in der Anzeigenabteilung mehr als zufrieden: „Ich bin ständig mit neuen Themen und neuen Menschen konfrontiert.“ Immer wieder Kontakte knüpfen und pflegen zu können, empfinde sie als das Reizvollste an ihrem Beruf.

Studieren oder arbeiten

Vorstellen kann sie sich inzwischen auch, später einmal in den Verkauf zu gehen. Bestimmte Karrierepläne verfolgt sie aber nicht. Wenn sie den Abschluss geschafft habe, habe sie „ihr Ziel erst einmal erreicht“. Anschließend wolle sie in ihrem Beruf arbeiten und „so viel wie möglich an Erfahrungen mitnehmen“. Ein Übernahmeangebot haben sie und ihr Kollege bereits bekommen, schon jetzt arbeiten sie in den Abteilungen, in denen sie später fest angestellt sein werden. „Der Verlag versucht, seine Azubis zu halten“, erzählt Sven. Da viele Medienkaufleute nach der Ausbildung studieren wollen, fördert der F.A.Z.-Verlag berufsbegleitende Studiengänge. „Das haben schon viele unserer Vorgänger genutzt. Sie wurden übernommen und studieren nebenbei.“

Auch Sven überlegt inzwischen, in einigen Jahren vielleicht doch noch zu studieren. Ins Visier genommen habe er die Fachrichtung Medienmanagement: „Aber etwas Konkretes steht noch nicht fest.“ Zunächst einmal will auch er in der Firma bleiben: „Die praktische Arbeit macht mir Spaß.“ Wie es danach weitergehe, werde man sehen.

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