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Themenplanung einmal anders

„Zu meinem Job gehört es, Zeitungen, Magazine und Newsletter zu lesen und immer wieder die relevanten Seiten im Internet durchzuschauen“, erklärt Kim.
Sonderbeilagen zu bestimmten Themen müssen konzipiert werden

Beteiligt ist Kim außerdem an der Konzeption von Beilagen, etwa zu wichtigen Messen wie der Computermesse Cebit. Auf die Themen Medien, IT und Technologie hat sich Kim im Rahmen ihrer Ausbildung spezialisiert. In diesem Bereich werden von ihr nun vertiefte Branchenkenntnisse erwartet. Das bedeutet: Die Auszubildende muss sich regelmäßig informieren. Wie das in der Praxis aussieht? „Zu meinem Job gehört es, Zeitungen, Magazine und Newsletter zu lesen und immer wieder die relevanten Seiten im Internet durchzuschauen“, erklärt Kim. Diese Aufgabe nehme täglich mehrere Stunden in Anspruch.

Zugute kommt ihr das aktuelle Branchenwissen unter anderem bei der Planung von Zeitungsbeilagen. An der Konzeption ist sie von der ersten Idee bis zur Umsetzung mit dabei. Das Team, in dem sie arbeitet, bespricht zunächst die Themen. Dabei kann Kim auch eigene Vorschläge einbringen: „Das ist bei uns alles sehr offen.“ Anschließend wird die Organisation bis zum Druckunterlagenschluss abgewickelt.

Genauigkeit und mathematisches Verständnis

Wichtig sei hier vor allem genaues Arbeiten. Dies gelte vor allem für die Abstimmung mit den Kunden, betont die Auszubildende. Bei den Anzeigen gehe es nämlich um sehr viel Geld: „Eine Seite in der FAZ kostet in etwa so viel wie ein neuer Kleinwagen.“ Ihr Tipp: „Man muss sich alles, was besprochen wird, aufschreiben, dann kann nichts passieren.“

Kim findet es spannend, sich mit Werbung zu beschäftigen.
Einen guten Einblick in die Medienbranche bekommt Kim bei ihrer Ausbildung

Exaktheit ist aber auch bei vielen anderen Aufgaben gefragt – etwa bei der Erstellung von Quartalsberichten, bei denen die vierteljährlichen Umsätze und Ausgaben im Unternehmen erfasst werden. Dies sei eine „große Herausforderung“, erklärt Kim. Nötig sei dafür auch mathematisches Verständnis: „Man muss kein Überflieger sein, aber zumindest im Mittelfeld liegen.“

Selbstständig fragt sie die Daten im System ab und muss beurteilen, welche davon für die Aufstellung gebraucht werden und welche nicht. Allerdings trägt sie die Verantwortung nicht alleine. Ihre Ergebnisse werden von einem Kollegen kontrolliert: „Das funktioniert immer nach dem Vier-Augen-Prinzip.“ Abschließend wird der Bericht ihrem Chef vorgelegt.

Witzig und kreativ

Auswerten muss die angehende Medienkauffrau auch, welche Anzeigen in anderen großen Blättern wie der Financial Times oder der Süddeutschen Zeitung geschaltet werden. Sich mit Werbung zu beschäftigen findet sie spannend. Auch wenn sie die Inhalte nicht selbst gestaltet, bekommt sie in ihrem Beruf einen umfassenden Einblick, wie das Ganze funktioniert: „Unter Kollegen unterhält man sich auch über die Anzeigen, vieles davon ist informativ, sehr witzig und kreativ.“

Diskutiert werden die Inhalte außerdem im Fach „Anzeigen“ in der Berufsschule, die die Auszubildenden zweimal in der Woche besuchen. Im Unterricht lernt sie aber auch, wie man eine Anzeige richtig kalkuliert: „Wir rechnen überhaupt viel.“ Weitere Fächer sind unter anderem Buchführung, Kosten-Leistungsrechnung und Marketing.

Anzeigenschaltung und Werbung

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