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Karriere am Schreibtisch

Immer cool bleiben - auch in Stresssituationen
Immer up-to-date und kommunikativ: der Kaufmann für Büromanagement

Seit August 2014 gibt es ein neues Berufsbild. Die drei bisherigen Ausbildungen zum Bürokaufmann, Kaufmann sowie Fachangestellten für Bürokommunikation werden zusammengefasst und modernisiert. Das Ergebnis: die Kaufleute für Büromanagement.

Kaufleute für Büromanagement sind die guten Geister jedes Betriebs. Hier laufen alle Fäden zusammen. Sie sind stets up-to-date und kommunizieren per Mail, Telefon und Fax mit Kunden, Kollegen und Lieferanten. Wenn du in der Schule in Deutsch, Mathe, Englisch und Wirtschaft gut bist, ist das eine hervorragende Grundlage. Denn du wirst in der dreijährigen Ausbildung Briefe schreiben, Rechnungen prüfen und mit Geschäftspartnern Englisch sprechen. Je nachdem, wo du deine Ausbildung machst, bekommst du einen Einblick in die unterschiedlichsten Branchen. Wenn du dich für Autos interessierst, bist du als Azubi bei einem Automobilhersteller genau richtig. Du interessierst dich mehr für Klamotten? Dann bewirb dich doch bei einer Modefirma.

In der Berufsschule liegt der Schwerpunkt weiter auf kaufmännischen und bürowirtschaftlichen Pflichtqualifikationen wie Rechnungswesen, Informationsverarbeitung und Wirtschaftslehre. Neu sind die Wahlqualifikationen, von denen du mindestens zwei auswählen musst. Diese belegst du dann je fünf Monate lang und kannst dich so noch individueller auf verschiedene Wirtschaftszweige und Branchen spezialisieren.

Neue Wahlfächer

Vielfältige Bereiche sind hier möglich: Auftragssteuerung und -koordination, kaufmännische Steuerung und Kontrolle, kaufmännische Abläufe in kleinen und mittleren Unternehmen, Einkauf und Logistik, Marketing und Vertrieb, Personalwirtschaft, Assistenz und Sekretariat, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement, Verwaltung und Recht sowie öffentliche Finanzwirtschaft.  

Neu ist auch die „gestreckte Abschlussprüfung“, die nun in zwei Teilen erfolgt, wobei der erste Teil die ersten fünfzehn Monate der Ausbildung umfasst und dadurch die Zwischenprüfung entfällt. Der zweite Teil kann aus klassischen praxisbezogenen Fragen durch einen Prüfungsausschuss bestehen oder alternativ als neue Form einer mündlichen Prüfung ein Fachgespräch sein. Dabei rückt der Praxisbezug noch stärker in den Fokus, indem der Auszubildende einen Report in den Wahlfächern ausarbeitet und dazu ein Gespräch stattfindet.

Meistens werden Lehrlinge mit Realschulabschluss bevorzugt, aber auch gute Hauptschüler haben Chancen. Die Ausbildungsvergütung orientiert sich an den Vorgängerberufen. Sie kann je nach Betrieb stark schwanken, nach jedem Jahr aber steigt sie an. Im Durchschnitt verdienst du zwischen 480 und 900 Euro. Dein Arbeitsplatz wird ganz sicher an einem Schreibtisch sein. Für alle, die nicht gerne Wind und Wetter ausgesetzt sind, ist das perfekt! An deinem Computer hältst du die Fäden in der Hand.

Chef werden

Wenn du eine Führungsposition im Büro anstrebst, kannst du außerdem die Prüfung zum Fachkaufmann für Büromanagement ablegen oder übergreifende Weiterbildungen wie den Betriebswirt für Kommunikation und Büromanagement absolvieren. Wer gerne sein eigener Chef sein möchte, kann sich auch selbstständig machen, etwa mit einem Sekretariats- oder Büroservice.

Die bisherigen Berufsbilder mit den wichtigsten Infos findest du hier:

die Vorgängerberufe

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