Anmelden: Deine Vorteile
  • Persönliche Stellensuche
  • Magazin kostenlos bestellen
Jetzt anmelden
 

Ein vollwertiger Mitarbeiter

Mike hat das englische Schmuddelwetter gut gefallen.

Ein halbes Jahr nach seiner Rückkehr nach Deutschland folgte bereits die nächste Herausforderung: ein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt in Spanien, sechs Wochen Praktikum inklusive. „Davor hatte ich ein bisschen Angst, da ich erst ein Jahr Spanisch lernte“, gibt Mike zu. Allerdings seien in der Schule nur die ersten drei bis vier Tage „ein bisschen merkwürdig“ gewesen, danach habe er sich an die Situation gewöhnt.

Ein mulmiges Gefühl habe er auch an seinem ersten Arbeitstag gehabt. Doch die Chefin der Immobilienfirma, in der Mike sein Praktikum absolviert hat, sei „sehr verständnisvoll“ gewesen. Die erste Zeit habe er damit zugebracht, zu erkunden, was alles auf dem Computer war. Doch nach und nach sei er immer mehr in das Unternehmen integriert worden.

Zu seinen Aufgaben gehörte, Listen über leer stehende Wohnungen zu führen, mit Vermietern und Mietinteressenten zu telefonieren und Besichtigungen der Immobilien durchzuführen: „Irgendwann war ich ein vollwertiger Mitarbeiter. Wenn meine Chefin beim Kunden war, hat sie mir sogar den Laden anvertraut.“ In Spanien hat Mike übrigens im Gegensatz zu seinem Englandaufenthalt, wo er in einer Studentenunterkunft gelebt hat, zum ersten Mal in seinem Leben auch eine eigene Wohnung bezogen: „Diese Selbstständigkeit war sehr schön.“

Abenteuer in den Niederlanden

Dennoch hat es ihm insgesamt in England besser gefallen. Einer der Gründe dafür sei das Klima, erklärt er: „40 Grad im Schatten, das ist einfach nichts für mich.“ Zudem liege ihm die englische Sprache mehr. In Kürze will Mike ein weiteres Auslandsabenteuer starten. Sein Plan ist es, International Business Communication in den Niederlanden zu studieren: „Nach den zehn Monaten in England und Spanien fühle ich mich gut darauf vorbereitet.“ Auch das Erlernen einer weiteren Sprache fürchtet er nicht: „Niederländisch ist dem Deutschen ja sehr ähnlich.“

Noch keine genauen Vorstellungen hat er indes davon, wie er seine Fähigkeiten einmal beruflich einsetzen möchte. Sicher ist er sich jedoch: „Ich will auf jeden Fall etwas machen, bei dem man viel auf Englisch kommuniziert.“ Denkbar sei etwa, als Simultandolmetscher zu arbeiten. „Es wäre ein weiter Weg dahin und ich müsste noch viel lernen, aber das wäre eine Herausforderung für mich.“

Zurück

Zurück zu Ausbildung

 
Suche