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Kaufmännischer Assistent für Fremdsprachen und Korrespondenz

Mike ging für die Ausbildung erst nach England und danach nach Spanien.

Männer haben kein Talent für Sprachen? Von wegen! Mike Bruns ist der lebende Beweis dafür, dass es sich bei diesem Vorurteil um ein Gerücht handelt. Seit seiner Kindheit interessiert sich der 20-Jährige für Englisch. Mit auf dem Lehrplan standen ein viermonatiger Aufenthalt in England und sechs Monate in Spanien. Die Auslandsaufenthalte wurden durch die EU im Rahmen des Leonardo da Vinci Programms größtenteils finanziert. Inzwischen erwirbt Mike an der Fachoberschule Wirtschaft sein Fachabitur mit dem Ziel, zu studieren. Ausgesucht hat er sich dafür eine Uni in den Niederlanden. „Holländisch lerne ich dann auch“, kündigt Mike an.

Alles auf Englisch

Ob es um Kinofilme, Fernsehserien oder Bücher geht – wann immer es möglich ist, wählt Mike die englische Version. Sogar mit seinen deutschen Freunden unterhält er sich gern in der Fremdsprache, deren sichere Beherrschung inzwischen für jeden, der im Beruf erfolgreich sein will, Pflicht ist. „Als Kind habe ich Englisch von Anfang an bei meiner großen Schwester mitgelernt“, berichtet er: „Englisch ist meine große Leidenschaft, ich mag die Sprache einfach.“

Um sein Interesse vertiefen zu können, entschied er sich nach der Mittleren Reife für eine Ausbildung zum Kaufmännischen Assistenten für Fremdsprachen und Korrespondenz. Mit ausschlaggebend für seinen Entschluss sei unter anderem die Möglichkeit gewesen, ins Ausland zu gehen. Nach einem halben Jahr an der Schule in Deutschland, in der Mike Unterricht in Englisch und Spanisch, EDV, Personal- und Rechnungswesen hatte, ging es für ihn nach Doncaster, eine kleine Stadt in der Nähe von Manchester.

Dort besuchte er ein halbes Jahr lang das Doncaster College. Obwohl der Unterricht komplett in Englisch gehalten wurde, kam Mike von Anfang an gut mit: „Das war überhaupt kein Problem.“ Auch in der Freizeit hatte er jede Menge Gelegenheiten, seine Sprachkenntnisse auszubauen: „Die Menschen dort sind sehr offen. Es entsteht schnell ein Gespräch.“

Ein vollwertiger Mitarbeiter

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