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Wie bildet man einen Fond?

Azubis bei der DekaBank stemmen schon ihre eigenen Projekte.

Die Ausbildung sei überhaupt sehr vielfältig gewesen. Man kenne ja aus den Medien meist nur wenige Bereiche der Finanzbranche, wie zum Beispiel Fondsmanager, über die häufiger mal in den Medien berichtet wird. In der Ausbildung hat Christoph Gebhardt die komplette Wertschöpfungskette eines Investmentfonds kennen lernen dürfen, somit auch Bereiche, die ihm vorher völlig unbekannt ware.

Entwicklung sozialer und methodischer Kompetenzen

Ein weiterer wichtiger Baustein seiner Azubi-Zeit war die Entwicklung sozialer und methodischer Kompetenzen. Die DekaBank hat den Auszubildenden die Teilnahme an ausbildungsbegleitenden Seminarbausteinen und an verschiedenen Projekten während der Ausbildung ermöglicht. „Darunter war auch ein Auslandsaufenthalt in London zum Thema The Intercultural Business Environment, der mein Verständnis für die Zusammenarbeit in einem professionellen Umfeld geschärft hat. Kurz gesagt, ich habe in der Ausbildung viel mehr gelernt, als ich es mir vorher vorgestellt habe“, erinnert sich Christoph Gebhardt noch gerne zurück.

Ein Highlight der Ausbildung war das Fondsmanagement. „Hier habe ich eine Analyse des US-amerikanischen Health Care Sektors erstellt, die ich am Ende meines Ausbildungseinsatzes vor mehreren Fondsmanagern vorstellen durfte,“ berichtet Christoph Gebhardt. Im Bereich der Vermögensverwaltung hatten ihm insbesondere das Investmentrisikocontrolling  und die rechtlichen Hintergründe des Investmentgesetzes gefallen.

Christoph bei der Siegerehrung zum besten Azubi Deutschlands.

Was tun gegen Krisenstimmung?

„Ja“, betont Christoph Gebhardt, „die Krise hat das Image der Finanzbranche deutlich verschlechtert und viele Menschen haben das Vertrauen in die Banken verloren. Es ist aber wichtig, nicht alle in der Finanzbranche über einen Kamm zu scheren.“ Sein Arbeitgeber, die DekaBank, ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe. Über die Sparkassen ist diese Finanzgruppe bis in die kleinste Gemeinde bekannt und verwurzelt. Und sie hat ein Geschäftsmodell, das sich auch in der Krise bewährt habe, denn es baue vor allem auf regionale Verankerung und gesellschaftliche Solidarität als Unternehmenswerte,“ erläutert Christoph Gebhardt ganz überzeugt.

Nach seiner Ausbildung hat die DekaBank Christoph Gebhardt angeboten, ihn bei einem berufsintegrierten Studium zu unterstützen. „Ich studiere jetzt an drei Tagen in der Woche an der Frankfurt School of Finance and Management. An weiteren drei Tagen in der Woche arbeite ich in der Konzernentwicklung. Dort beschäftige ich mich mit der Lösung strategischer Aufgaben – das ist interessant und fordert ein hohes Maß an Kreativität. Die gute Arbeitsatmosphäre und der starke Teamgeist helfen mir, die täglichen Herausforderungen neben dem Studium zu meistern,“ zeigt sich der ausgezeichnete Investmentfondkaufmann optimistisch für seinen weiteren Werdegang.

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