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Neue Interessensgebiete entdecken

Nicht nur im stillen Kämmerlein: Ein Fachinformatiker hat viel Kundenkontakt, teils auch vor Ort.
Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

In seinem Ausbildungsbetrieb durchläuft er nun sämtliche Abteilungen: „Dass man als ITler nur vor dem Rechner sitzt, ist ein Gerücht.“ Gearbeitet hat Aljoscha nämlich auch schon im Außendienst. Seine Aufgabe: Defekte Geräte der Kunden reparieren. Zum Arbeitsalltag gehört etwa, Bauteile an einem Drucker oder ein Mainboard an einem Notebook auszuwechseln: „Da ist auch Schraubarbeit dabei.“ Allerdings erstellt er auch große Netzwerke und richtet die Schnittstellen zwischen den Geräten ein. Nötig sei dafür ein „Grundverständnis, welches Gerät mit welchem kommuniziert.“ Gelegentlich programmiert er natürlich auch – zum Beispiel hat er Skripte für eine Software geschrieben, mit der Navigationssysteme an Handys getestet werden können.

Elektrotechnik in der Berufsschule

Im Programmieren wird er auch an der Berufsschule unterrichtet – allerdings steht dieser Bereich, anders als beim Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, bei ihm nicht im Vordergrund. Außerdem hat er Fächer wie Datenbanken, Elektrotechnik und Telekommunikationstechnik. Immer wieder könne er aus der Schule „Nützliches mitnehmen, das man dann auch in der Arbeit anwenden kann.“ Größtenteils erwerbe er die Fähigkeiten, die er für den Berufsalltag brauche, aber im Betrieb. „Was man in der Schule lernt, bringt einem nicht immer etwas", gibt er zu. 

David will Projektmanager werden

Entdeckt hat er während seiner Ausbildung nun jedoch ein neues Interessensgebiet: die Organisation. „Dort möchte ich später einmal arbeiten“, sagt Aljoscha. Dann wird es seine Aufgabe sein, Störungen an Geräten, die Kunden melden, richtig einzuschätzen und an einen Techniker, der für das Problem kompetent ist und der gerade Zeit hat, weiterzuleiten: „Dafür braucht man zwar ein gewisses Grundverständnis für die Materie, aber das geht von der klassischen Informatik weg.“

Dennoch stünden die Chancen gut, dass er in seinem Unternehmen nach seinem Abschluss eine Festanstellung in diesem Bereich bekomme, er habe bereits mit den Abteilungsleitern darüber gesprochen. Langfristig hat er vor, Projektmanager zu werden: „Das ist aber keine Sache, die man nach drei Jahren machen kann.“ Vorstellen kann er sich außerdem, doch noch zu studieren, vielleicht sogar parallel zur Arbeit: „Inzwischen gibt es ja jede Menge Angebote dieser Art.“ Sein nächstes Ziel sei jedoch erst einmal, von seiner Firma übernommen zu werden.

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