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Hier geht’s um die Wurst

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei...
Fleischer / Metzger durchlaufen eine breite Ausbildung

Dieser Beruf hat je nach Region unterschiedliche Bezeichnungen: Schlachter, Metzger und so weiter. Der seit 1966 einzige offizielle Name ist jedoch Fleischer. Stand vor nicht allzu langer Zeit noch das Schlachten im Mittelpunkt der Arbeit eines Fleischers, ist es heute das Herstellen von Wurst, Schnitzeln oder Schaschlikspießen. Immer die gleiche gute Qualität zu erzielen, ist nicht einfach. Außer Fachwissen, Erfahrung, Geschick und Geschmack brauchst du Fantasie. Schließlich sollen deine Produkte besser und schöner sein als die der Konkurrenz.

In der Ausbildung erfährst du unter anderem einiges über die Lebensweise der Tiere. Für welche Krankheiten sind sie anfällig, wie leben sie, wie sieht ihre artgerechte Haltung aus? Von der Gesundheit der Tiere hängt nämlich die Qualität des Fleisches ab. Außerdem lernst du viel über rechtliche Bestimmungen, Kommunikationstechniken und die Führung eines Betriebes. Das Schlachten von Tieren gehört übrigens nicht zwangsläufig zur Ausbildung, du musst das nicht machen.

Wo arbeitest du?

  • Fleischereien
  • Groß- und Supermärkten
  • Gaststätten
  • Schlachtbetriebe

Schulabschluss: Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Wieviel verdienst du?

Ausbildungsgehalt: ca. 300 bis 710 Euro
Einstiegsgehalt nach Abschluss: ca. 1.200 bis 1.800 Euro

 
 

Interview mit Ausbilderin Christine Lühr

Fingerfertigkeit und Kreativität sollte man für die Ausbildung mitbringen

Wir haben mit Christine Lühr gesprochen, die als Fleischermeisterin in der Kieler Ausbildungsakademie der coop eG seit vielen Jahren Schüler auf den Geschmack bringt, eine Ausbildung im Bedienungsbereich (Fleisch, Wurst und Käse) in den Sky-Verbrauchermärkten zu starten. Zum Interview.

 
 
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