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Vom Computer zum Spezialitätenbier

Von der Gerste bis zum Bier ist es ein langer Prozess
Brauer brauchen feine Geschmacksnerven

Wer das Handwerk des Brauers und Mälzers erlernen will, muss auf alle Fälle richtig anpacken können. Darüber hinaus sind eine rasche Beobachtungsgabe, Konzentrationsfähigkeit, Flexibilität sowie die Fähigkeit zum Organisieren und Koordinieren gefordert.

Brauer und Mälzer steuern und überwachen den gesamten Brauprozess: vom Einkauf der Rohstoffe bis zur Abfüllung des Bieres. Die Bewertung der Qualität von Gerste, Weizen oder Hopfen gehört ebenso dazu wie die Bereitung von Malz, der Einsatz von Hilfsstoffen, die Wartung und Bedienung von Brau- und Abfüllanlagen, die ständige Qualitätskontrolle und die Kreation von neuen Getränken. Der Brauer und Mälzer rührt heute die Maische nicht mehr von Hand im Kessel, sondern steuert sämtliche Produktionsabläufe mit Hilfe moderner Technologie. Doch es gibt immer mehr kleine Gasthausbrauereien oder Braustätten, die sich nur auf ein ganz bestimmtes Produkt spezialisieren. Die Einsatzmöglichkeiten der Brauer und Mälzer sind also sehr vielfältig.

Technik, Biologie und BWL sind wesentliche Bausteine der Ausbildung
Die Zeit und Temperatur beim Brauen ist entscheidend.

Begehrt auf der ganzen Welt

Um die Qualität des Lebensmittels Bier sicherzustellen, sind Kenntnisse in Mikrobiologie, Biochemie und Analytik unerlässlich. Außerdem kennen sich Brauer und Mälzer in den Bereichen Energieversorgung, Umweltschutz und Hygiene aus. Und damit das Bier nicht nur schmeckt, sondern sich die Herstellung auch rechnet, braucht es betriebswirtschaftliches Know-how. Langweilig wird es also nicht! Und nach der Ausbildung steht den Brauern oder Brauerinnen die Welt offen – in Deutschland ausgebildete Brauer sind geschätzte und begehrte Experten rund um den Globus.

Ausbildung nach dem dualen System

Die Ausbildung läuft nach dem dualen System: in den Brauereien und Mälzereien und in der Brauerberufsschule. In einem Brauerei- und einem Mälzereibetrieb werden in erster Linie die praktischen Fertigkeiten vermittelt. Die Auszubildenden durchlaufen alle Abteilungen und lernen zum Beispiel die Qualität von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu prüfen, den Maischvorgang - je nach Biertyp und Malzqualität - durch Zeit-, Temperatur- und Mengenregelung zu führen, Klarheit und Konzentration der Würze zu prüfen, Wasseranalysen durchzuführen, die Gärung und den Filtriervorgang zu kontrollieren, das Bier zu analysieren, die Anlagen betriebsbereit zu halten und deren Sicherheit zu prüfen.

Schnuppern in den Ferien!

 
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