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Aufstiegsmöglichkeiten im Handwerk

Als Hauptschüler kannst du nach einer Ausbildung im Handwerk beispielsweise die Mittlere Reife nachholen! Mit guten Noten und bestandener Gesellenprüfung geht es dann an die Berufsoberschule (BOS), wo du dein Fachabitur machen kannst.
Realschüler können während der Handwerksausbildung etwa ein Berufskolleg besuchen und neben dem Gesellenbrief die Fachhochschulreife erwerben. Abiturienten haben beste Chancen, weil viele Berufe inzwischen hochspezialisiert sind. Das Handwerk sucht zudem vermehrt Fach- und Führungskräfte mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. 25% der Leistungen in einem modernen Handwerksbetrieb sind Management- Aufgaben. Mit einer Zusatzqualifikation kannst du in drei Jahren einen Doppelabschluss als Geselle und Betriebsassistent erwerben.

Dein Aufstieg mit Studium …
In den Hörsälen oder Seminaren von Universitäten, Fachhochschulen oder Berufsakademien sitzen viele Lehrlinge mit Abitur oder Fachabitur, um entweder parallel zur Ausbildung oder im Anschluss daran zu studieren.
Nach einer klassischen Ausbildung könntest du zum Beispiel den neuen Bachelor Studiengang „Lebensmittelmanagement“ an der FH Weihenstephan studieren. Informiere dich auch über duale Studiengänge, die vom Handwerk in Kooperation mit der Hochschule angeboten werden: Ingenieurswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik bieten sich gut an für eine Kombination mit einer Ausbildung im Handwerksbetrieb. Mach dich jedoch auf vier bis fünf Jahre Stress gefasst: Uni, Prüfungen, Arbeiten gehen, Gesellenprüfung und wenig freie Zeit. Aber mit dieser Doppelqualifikation steht dir frei, ob du dich selbständig machen möchtest oder als Projektleiter, Kundenbetreuer oder Assistent der Geschäftsführung arbeiten möchtest.

… oder ohne Studium
Du kannst dich aber auch bereits als Azubi während deiner Ausbildung weiter qualifizieren. In der dualen Berufsausbildung gibt es verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung: Zum Beispiel Fachkurse für Computerkenntnisse oder technische Bereiche oder eine Fortbildung zum Fachwirt oder Management-Assistenten. Je nach Beruf kannst du dich damit für besondere Aufgaben im Betrieb spezialisieren, etwa Kundenberatung oder Produktwerbung. Und wenn dich dann doch das Lernfieber packt, kannst du als Fachwirt den Betriebswirt mit Bachelorstudium dranhängen.

Wege gibt es viele, daher kommt es auf dich an
Ob du nun als diplomierter Handwerker arbeiten möchtest oder an der „Basis“ bleibst: Die Karrierechancen für Handwerker sind vielseitig. Vor allem die stetig wachsenden Anforderungen in den Bereichen Umwelt, Energie und Rohstoffe verlangen kreative, effiziente und innovative Ansätze und Lösungen. Kleine, spezialisierte Firmen eröffnen dir da hochinteressante Chancen und auch im Ausland bieten sich vielfältige Möglichkeiten.Vor allem in Großbritannien, Polen, den Niederlanden und in Norwegen kommen deutsche Handwerker vermehrt zum Einsatz. Die solide Ausbildung wird sehr geschätzt.

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