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Mit der Fräse Rohlinge schneiden

Bei der Anpassung spielt sowohl psychologisches wie auch handwerkliches Geschick eine Rolle
Foto: Geers

Im Fach „Otoplastik, Hörgerätetechnik und Anpassung“ lernt Hendrik, was man beachten muss, wenn man Hörhilfen herstellt: „Bei uns wird das Hörgerät im Labor gefräst, aber in der Ausbildung haben wir mit der Handfräse selbst den Rohling geschnitten.“ Hier müsse man aufpassen, dass man sich nicht in die Hand schneide, meint er, denn die Fräse sei sehr scharf.

Halbe Psychologen

Ganz wichtig sei der Umgang mit dem Kunden, betont Hendrik: „Die meisten wollen gar kein Hörgerät und denken, sie hören ganz gut. Dann versuche ich, dem Kunden zu zeigen, dass eine Hörminderung vorliegt. Häufig wird nur die Hälfte aller Worte verstanden oder bei normaler Lautstärke im Hörtest nichts gehört.“

Besonders schön sei es, so der angehende Hörgeräteakustiker, wenn man die Leute durch eine Hörhilfe wieder „ins Leben zurückbringt“. Hendrik sagt: „Manche Menschen kapseln sich von der Gesellschaft ab. Wir sind für sie da und versorgen sie optimal.“ Für den Beruf solle man auf jeden Fall eine gute Portion Technikbegeisterung mitbringen und gerne mit Menschen umgehen, meint Hendrik: „Man spricht sehr viel und hört noch mehr zu.“

(Stand: 07.06.2013)

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