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Werde in drei Monaten zum Lebensretter!

Die Versorgung von Patienten an Unfallstellen gehört zu den Aufgaben von Rettungssanitätern.
Rettungssanitäter bei der Arbeit

Der Job von Rettungssanitätern ist genauso herausfordernd wie wichtig: Sie fahren das Rettungsfahrzeug und versorgen gemeinsam mit Notfallsanitätern die Patienten an der Einsatzstelle, sowohl assistierend als auch selbständig. Zu den Aufgaben gehört außerdem, dass sie den Transport in ein Krankenhaus nach der Erstversorgung organisieren und während des Transports die Patienten begleiten und betreuen. Darüber hinaus erstellen sie Einsatzprotokolle und andere notwendige Dokumente und sind verantwortlich für den Zustand des Rettungsfahrzeugs, also für die Reinigung, Vorbereitung und Kontrolle des Fahrzeugs und seiner Geräte und Materialen. Rettungssanitäter können außerdem bei Blutspendediensten, auf Rettungswachen und bei der Feuerwehr arbeiten.

Das solltest du mitbringen

Menschen, die im Rettungsdienst arbeiten, dürfen keine Berührungsängste haben und nicht zimperlich sein. Wichtig ist auch, einfühlsam mit den Patienten umgehen zu können, wenn diese zum Beispiel schwerverletzt sind und Angst um ihr Leben haben. Doch auch für die Mitarbeiter im Rettungsdienst ist die Konfrontation beispielsweise mit Unfällen oder Kindernotfällen nicht einfach – hier ist ein sehr hohes Maß an psychischer Stabilität und eigenem Schutzreflex nötig. Außerdem wissen die Rettungsdienstler nicht, was in ihrem Dienst auf sie zukommt. Dennoch müssen sie vor Ort, auch an chaotischen Unfallstellen, die Ruhe bewahren, sich sofort auf die jeweilige Situation einstellen und dann schnelle, aber mit Bedacht gewählte, Entscheidungen treffen – in einem Notfall zählt schließlich jede Sekunde. Als Fahrer des Rettungswagens müssen sie aufmerksam sein und auf andere Verkehrsteilnehmer achten und  reagieren, etwa wenn sie das Rettungsfahrzeug nicht oder zu spät sehen.

Ablauf und Inhalte der Ausbildung

Die Qualifizierung zum Rettungssanitäter ist – im Gegensatz zur dreijährigen Ausbildung zum Notfallsanitäter – kein anerkannter Ausbildungsberuf und nicht durch ein Bundesgesetz geregelt. Das bedeutet, dass jedes Bundesland eigene Ausbildungsvorschriften und Regelungen hat. Es existiert allerdings ein staatlich anerkanntes „520-Stunden-Programm“. In etwa 3 Monaten durchläufst du eine theoretischen Ausbildung rund um medizinische Themen, spezielle Notfallkenntnisse und organisatorische, rechtliche und technische Inhalte sowie praktische Übungen der Notfalltechniken, ein Klinik- und Rettungswachenpraktikum sowie einen Abschlusslehrgang mit staatlicher Prüfung.

 
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Kein Einser-Abi und trotzdem Medizin studieren?

Wenn es mit dem Medizin-Studienplatz nicht direkt geklappt hat, dann ist die Qualifizierung zum Rettungssanitäter perfekt, um die Wartezeit ideal zu überbrücken.

Denn du gewinnst erste Erfahrungen in der Medizin und kannst gegebenenfalls sogar dein hier absolviertes Klinikpraktikum im Studium anrechnen lassen. Ein Pluspunkt ist außerdem, dass du als Rettungssanitäter bereits Geld verdienst.