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Als angehender Gesundsheits- und Kinderkrankenpfleger darf Viktor keine Berührungsangst haben
Einfühlsamkeit und Verantwortungsbewusstsein sind gefragt

abiQ: Schildere doch bitte einmal einen typischen Arbeitstag.

Viktor: In der Zeit im Krankenhaus wurde mir bewusst, dass man auf alles gefasst sein muss. Jeden Tag hat man eine neue Situation und einen typischen Arbeitstag gibt es eher nicht. Der grobe Ablauf bleibt meist gleich, wobei dieser sich von Station zu Station ändert.

Im Frühdienst nach der Übergabe werden die Infusionen und Materialien für die Morgenpflege vorbereitet. Danach wird man im Team in kleine Gruppen aus Examinierten und Schülern eingeteilt und fängt mit der Morgenpflege beim Patienten an. Dabei wird geschaut, welcher Patient wann seine Untersuchung hat und wie viel Hilfe der Einzelne braucht.

Nach der morgendlichen Pflege, kann es sein, dass man einigen Patienten das Essen anreichen muss. Ist das erledigt, wird sich um die Station gekümmert, das heißt die Arbeitsräume, das Schwesternzimmer und das Lager werden aufgeräumt, Vorräte aufgefüllt und die Patienten werden zu den Untersuchungen oder Operation gebracht. In der Regel steht um diese Zeit für uns Schüler die Pause an. Nach dieser wird der weitere Verlauf besprochen und die Patienten werden von den Untersuchungen wieder abgeholt. Zudem werden Fragen der Patienten beantwortet und das Mittagessen wird verteilt und dieses angereicht.

Im Spätdienst ist es dagegen häufig ruhiger, da die Untersuchungen wegfallen. Mehr Zeit sich mit den Patienten zu unterhalten oder etwas mit den Kindern zu spielen, ist dann gegeben. Dann wird das Abendessen verteilt, bei Bedarf auch wieder angereicht. Zuletzt geht man die Abendrunde, wo man nochmals Hilfe bei der Abendpflege anbietet.

"Mir persönlich ist es wichtig Empathie zu zeigen, aber dennoch die Distanz zu wahren"

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