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Alle lieben Viktor

Stärkung der Kranken: Manchen kleinen Patienten muss Viktor das Essen anreichen.
Viktor hat ein Herz für die kleinen Patienten

abiQ: Du hast dich entschlossen, eine Ausbildung bei der Katholischen Pflegeschule Essen zu absolvieren? Wo bist du auf das Angebot aufmerksam geworden?

Viktor:
In der zwölften Klasse absolvierte ich ein Betriebspraktikum auf einer Kinderstation des Elisabethkrankenhauses in Essen. Während meines Einsatzes wurde ich durch das Pflegepersonal über die Möglichkeit, eine Ausbildung, an der Katholischen Krankenpflegeschule Essen (KKS) zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger zu machen, informiert.

abiQ: Wann hast du gemerkt, dass eine solche Ausbildung genau das Richtige für dich ist?

Viktor:
Nachdem ich eine Woche lang viel Spaß hatte, interessante Einblicke und positive Rückmeldungen vom Pflegepersonal bekam, entschied ich mich dazu, eine Bewerbung an die KKS zu schicken.

abiQ: Haben sich deine Erwartungen an die Ausbildung erfüllt? Was hattest du dir ursprünglich ganz anders vorgestellt?

Viktor: Im Laufe des Praktikums habe ich erlebt, was alles auf mich zukommt. Morgens früh aufstehen, am Wochenende arbeiten, Wechselschichten tätigen, Teamarbeit und Stress. Jedoch waren auch schöne Momente vorhanden zum Beispiel wenn die Therapien anschlugen und es einem Patienten wieder besser ging, aber auch den Spaß mit den Kollegen.

Im jetzigen zweiten Lehrjahr und mit mehreren Einsätzen auf verschiedenen Stationen, kann ich sagen, dass es Einsätze oder Wochen gibt, wo der Stress sehr groß ist. Hektik macht sich breit und alles kommt anders als erwartet etwa wenn ein Patient als Notfall eingeliefert wird. Wiederum gibt es natürlich dann auch die Tage, wo alles nach Plan verläuft und die Situation entspannt ist. Ich hatte Bedenken, ob ich während der Ausbildung auf mein Hobby, in meiner Band „Skaw Float“ zu spielen, verzichten muss. Aber es ist zum Glück nicht so und auf Station wird versucht den Dienst so einzuteilen, dass es keine Probleme gibt.

"...einen typischen Arbeitstag gibt es eher nicht..."

 
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